Samstag, 6. Februar 2010

Die schöne Frau auf dem Bildschirm (mit Gewinnspiel!)

"Die heiße Scheide einer schönen Frau [??]
ist voller Liebe.
Ich habe es aufgegeben,
das Feuer in meinem Körper zu löschen."

Es ging durch die Gazetten: Ein australischer Banker hatte sich vor laufender Kamera (in seinem Rücken wurde gerade ein anderer interviewt) Fotos des "Unterwäschemodells" Miranda Kerr auf seinem Bildschirm angeschaut. Er sollte deshalb entlassen werden. Als das Modell davon erfuhr, setzte sie sich selbst erfolgreich dafür ein, dass er seinen Job behalten durfte. Das machte mich neugierig. Und, wow!, links seht Ihr Miranda, und falls Ihr sie wie ich noch nie gegoogelt hattet, dann tut das mal, sie ist wohl eine der schönsten Frauen der Welt.

Für meinem Blog stelle ich mir die Frage, welcher Art die Beiträge sein sollten. Da gibt es zum einen lesenswerte Texte von Buddhisten, die vielleicht noch niemand übersetzt hat, und die hier ein Plätzchen finden könnten. Dann alte Übersetzungen, die mal woanders standen und nun verschwunden sind. Dann eigene Dharma-Kommentare, sehr verlockend und inzwischen in etlichen Blogs von Buddhisten gang und gäbe. Oder vielleicht eher Persönliches, Tagebuchartiges. Was Miranda Kerr angeht - ich bin wirklich froh, dass ich diese Schönheit nun entdecken durfte. Und wie sagenhaft sexy sie sich auch privat kleidet. Und wie kriege ich da nun die Kurve? Miranda ist Buddhistin bei den Soka Gakkai. Nam Myo Ho Renge Kyo. Die hatten mich auch schon eingeladen und sind ein nettes Völkchen. Schrein auf, rezitieren, Schrein zu. Dann Würstchen essen. Mein Ding ist es nicht, aber wenn Miranda Kerr in der hiesigen Gemeinde wäre ... Ich wurde auch an einen Satz aus dem Roman "Notizen eines einsamen Mannes" von Chu Tien-wen erinnert, den ich gerade übersetze und aus dem ich neulich schon zitierte. Ich hatte aus dem Englischen übertragen: "Angeschaut, erfreut, aber schwer zu befriedigen, der mysteriöse weibliche Körper." Das kam mir nicht stimmig vor. Meine chinesische Ko-Übersetzerin schlug für den im Original aus Passiv-Kontruktionen bestehenden Satz sinngemäß vor: "Anzuschauen und zu befriedigen, wenn auch nur schwer - der mysteriöse weibliche Körper." Zu Befehl, Miranda!

Und die nächste Kurve führt zum heutigen Gewinnspiel. Ich habe noch ein paar "Catushataka" vom eher sexualfeindlichen Aryadeva, der im Zen der Patriarch Kanadeva heißt, übrig. Wer eins gewinnen will, soll bitte erraten, von wem das obige und untere obszöne Gedicht ist. Ein Tipp: Der Autor hat was mit Zen zu tun und heißt nicht Michel Houellebecq! Antworten bitte mit email in den Kommentar. (Einsendeschluss ist der 12.02.2010, danach schalte ich die Gewinner frei. Die email-Adressen werden nicht sichtbar sein!)

"Ich erinnere mich an einen beschaulichen Nachmittag,
als sie meinen Schwanz herausfischte,
sich zu ihm hinunterbeugte
und eine Stunde lang in ihrem Mund
mit ihm spielte."

[Copyright Foto: Ahmad Fauzi Abdullah]

1 Kommentar:

  1. Die Lösung war: Ikkyu. Und alle, die teilnahmen, wussten es und gewinnen je ein Buch: Michael, manjushri30, JiunKen und ... Muho (das wird ein weiter Weg). Danke fürs Mitmachen.

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