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Posts mit dem Label "Ajahn Brahm" werden angezeigt.

Ungültige Nonnenordinationen durch Ajahn Brahm
und Thich Nhat Hanh (Zusammenfassung)*

Auf einer Mailingliste fasste ich kürzlich noch einmal die Hauptkritik am Ansatz von Ajahn Brahm (Peter Betts) zusammen. Grundlage der Diskussion war hier ein Essay von Bhante Analayo  über die Rechtmäßigkeit der Bhikkhuni- Ordination. Aufgrund der momentanen Aufmerksamkeit für den Dünnschiss, den Brahm mit zwei Büchern auf die Sachbuch(!)-Bestsellerliste Deutschlands brachte, halte ich eine erneute Kritik für angebracht. (Der Literaturkritiker Denis Scheck besprach Brahms Werke so: Mit dem Kategorischen Imperativ Kants sei ihr ganzer Inhalt bereits zusammengefasst). 1) Zunächst lese man Analayos Anmerkungen zum Umweg über die Ordination im Dharmaguptaka Vinaya . Hier benutzt der Autor häufiger das Wort "vielleicht", um zu zeigen, dass es dabei durchaus Ungereimtheiten gibt - wie wird man z. B. in der Theravada-Sangha angenommen, wenn man in einer anderen ordiniert hat usw. Ich habe kürzlich auf dieser Liste einen Aspekt ergänzt. Da diese Ordinationen in der Regel in Tem...

Ajahn Brahm (II): Die ungültige Nonnenordination

In dieser Doku über Ajahn Brahm und seine Tätigkeiten wird kurz vor Minute 26 ein seltsames Paar in langärmeliger Thermo-Unterwäsche gezeigt, wie es sich seiner irgendwie schwul aufgeladenen Novizenordination unterzieht. Ab Minute 14 wird über die Ersteigerung des Grundstückes für das Nonnenkloster Dhammasara gesprochen. Bereits 1983 hatte Brahm mit Ajahn Jagaro (John Cianciosi, der 1995 entrobte und kurz darauf eine reiche Thai heiratete !) Land für das davon nicht allzu weit entfernte Männerkloster Bodhinyana organisiert. Dieses Land wollte die Thai-Sangha aus dem Kloster Wat Nong Pah Phong (WPP) seines verstorbenen Lehrers Ajahn Chah ihm nach seinem Ausschluss  wegnehmen , da es wesentlich durch Spenden von in Australien lebenden Thais finanziert worden war. Ajahn Brahm wurde sein Status als Ordinierer entzogen und er sowie sein Tempel von der Ajahn Chah-Gemeinschaft getrennt, weil nach deren Meinung (und der des höchsten Mönchsgremiums in Thailand) eine Nonnen (bhikkhuni) -...

Ajahn Brahm alias Peter Betts (I):
Der Elefant, der vom Schwanz her stinkt

Wir hatten Ajahn Brahm vor dem Treiben in der vietnamesischen Pagode Phat Hue gewarnt , er schlug die Warnung in den Wind und kam 2012 zu einer keinesfalls billigen Veranstaltung wieder. Nun hat er mit seinem neuen Titel "Der Elefant, der das Glück vergaß" in Deutschland einen Sachbuchbestseller erzielt, den kürzlich Literaturkritiker Dennis Scheck verriss. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als mir den Mann nochmal genauer anzuschauen.    Der Verlag gibt an, Brahm habe 1983 mit seinem damaligen Mönchsbruder, der später entrobte, ca. 40 Hektar Land bei Perth (Australien) erworben. In einer Doku wird außerdem geschildert, wie der Grund und Boden für das von ihm mitinitiierte Nonnenkloster Dhammasara (unweit des Männerklosters) durch Spenden in Höhe von 650.000 Dollar gesichert wurde. "It is comfortable" verrät der Mönch einmal seine weltlichen Absichten, die sich auch darin zeigen, wie er sich selbst für eine Woche versteigerte . Ein Mönch, der sich für seine...

Ajahn Brahm kapiert nix

Nach Sichtung dieses Filmes zu Ajahn Brahm möchte ich kurz auf ihn eingehen. In den letzten Jahren machte er vor allem Schlagzeilen, weil er die Nonnenordination des Theravada in Australien wieder einführte, wonach ihn Abkömmlinge seines Lehrers Ajahn Chah in Thailand exkommunizierten.    Zunächst kommt Ajan Brahm hier als humorvoller und geerdeter Mönch rüber, was ihn sympathisch macht. Auch wenn man, wie ich, dem Ordensleben kritisch gegenüber steht - versetzte ich mich in seine Lage, würde mir die Reformation oder Wiederbelebung des Nonnenordens auch als überfällig und nötig erscheinen. Nun muss ich mich jedoch fragen, was soll der ganze Terz, wenn man dann mit dem Vinaya nicht ernst macht? Hierzu ein Hinweis zu einer für den Sommer angekündigten Veranstaltung der Pagode Phat Hue bzw. ihres Ablegers "Buddhas Weg" , wo Ajahn Brahm sich offenbar ganz gerne aufhält: 10 Tages-Retreat vom 09. Juli (9.00 Uhr) bis 18. Juli 2012 (15.00 Uhr) Kursgebühr: 351 € ...