"... rät Nagarjuna dem König, Prostituierte arbeiten zu lassen, um jene zufrieden zu stellen, die nach Befriedigung ihrer sexuellen Lust suchen. (...) Diesen Rat untermauert Nagarjuna mit Hinweis auf den Buddha selbst, der in einem früheren Leben einmal achtzigtausend Prostituierte in sein Land lud. (...) Lasst alle, die danach streben, mit schönen, wohl geschmückten Frauen zusammen sein, und Ihr werdet die Gabe erlangen, die gute Lehre besser zu behalten. Einst sorgte der Überwinder für die Befriedigung aller Bedürfnisse und ließ achtzigtausend Mädchen holen, die über alle Vorzüge verfügten." [Jeffrey Hopkins: Nagarjunas Juwelenkette. München 2006] *** Um bei künftigen Diskussionen auf einen grundlegenden Beitrag verweisen zu können, führe ich nun meine Gedanken zur Ethik im Umgang mit Prostitution aus. In Foren begegnet man in der Regel nur anonymisierten Vorwürfen, die sich bestimmter Sprechblasen und Klischees bedienen und für mich nur noch „postfeministisch“...
Kommentare eines Zen-Rüpels