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Ankô Itosu: Die zehn Karate-Regeln

                                                                  Quelle: Uchina/Okinawa Times 28.02.06, Wikipedia Karate entstand nicht aus Buddhismus oder Konfuzianismus. Die Shôrin- und Shôrei-Schule (mit Schwerpunkten auf schnellen, behenden Bewegungen bzw. Stärke und Härte) wurden aus Okinawa nach China gebracht. Ich werde ihre Stärken im Folgenden herausstellen. I Karate wird für bessere Gesundheit praktiziert. Es kann jederzeit benutzt werden, um Land und Familie zu schützen, selbst wenn dies bedeutete, das eigene Leben aufzugeben. Karate ist nicht als Angriff auf einen Einzelnen gedacht, sondern als letztes Mittel, wenn man etwa einem Dieb oder Rohling g...

Motobu Chôki über Karate

Manchmal beschwert sich jemand über die strengen Anweisungen in der Karateschule. Wer das tut, versteht nicht recht, was er praktiziert. Um den Körper und die Einstellung eines Kampfkünstlers zu erlangen, muss man wie das Kanji (Schriftzeichen) für "Krieger" werden. Die Lektionen des Trainings (keiko) dürfen nicht vernachlässigt werden. Die geistige Stärkung und die körperliche Übung sind wie zwei Räder eines Wagens und müssen von gleichem Ausmaß sein. Man sollte am Morgen und am Abend trainieren, dazu braucht es kaum zwei Meter Platz. Die Regelmäßigkeit muss zur Gewohnheit werden. Einige sorgen sich, dass Karate-Übende launische Menschen sein und ihre Künste nicht zur Selbstverteidigung, sondern zum Terrorisieren Schwächerer einsetzen könnten. Doch Karate-Übende machen sich nicht nur zu einem Krieger, sondern bilden auch ihre Bescheidenheit und Selbstkontrolle aus, wofür dieses Kanji ebenfalls steht. Im Inneren bestärken sie ständig die Vorstellung, Krieger von solcher Ar...