Heute las ich auf der Facebook-Seite zu "1Q84", dem neuen Roman von Haruki Murakami, dass dieses Buch das meistgeklaute der diesjährigen Buchmesse sein dürfte und auch ansonsten ganz schön am Stand seines deutschen Verlages gerippt wurde. Das hat mich irgendwie amüsiert. Seit Jahren erlebe ich den Verlag DuMont als den unfreundlichsten auf der Buchmesse. Es gab noch Zeiten, da konnte man gar keine Bücher dort kaufen, jetzt schenkten sie einem am verkaufsoffenen Sonntag, dem letzten Messetag, gerade mal 30 Prozent. Ich war aber eigentlich auf Tauschtour und hatte kiloweise Romane aus meinem Verlag dabei (in den letzten Jahren klappte das, in bescheidenerem Umfang, auch mit Sawaki-Büchern). Die Festangestellten bei DuMont hielten gar nix vom Tauschen, eine Praktikantin nahm Reißaus und hatte die gleiche schlechte Laune, und ich musste schließlich feststellen, dass meine Knete nicht für Mariana Leky, sondern "nur" für Michel Houllebecq reichte. Zum Stehlen ließ ich mic...
Kommentare eines Zen-Rüpels