Yongjia (postum „Großlehrer Nicht-Form“) war ein Schüler des Sechsten Patriarchen Huineng. Er war auch im Tientai-Buddhismus bewandert und verfasste eine eigene Textsammlung, worin er deren zhiguan -Praxis mit dem Zazen verglich. Yongjia begann als Jugendlicher die buddhistischen Schriften zu studieren. Später begab er sich mit Zen-Meister Dong Yangce auf Reisen und gelangte zum Cao Xi, wo Huineng weilte. Yongjia schlug seinen Stab auf den Boden, umrundete Huineng drei Mal und stand dann aufrecht da. Huineng sagte: „Dieser Mönch besitzt die dreitausend edlen Eigenschaften. Sag, wo kommst du her? Wie ist es dir gelungen, so dein Selbst zu besitzen?“ Yongjia erwiderte: „Die große Angelegenheit von Leben und Tod lässt nicht auf sich warten.“ Huineng fragte: „Warum dann nicht verkörpern, was ungeboren ist, und erlangen, was keine Eile hat?“ Yongjia antwortete: „Was verkörpert wird, ist nicht der Geburt unterworfen. Was erlangt wird...
Kommentare eines Zen-Rüpels