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Posts mit dem Label "Vietnamesen" werden angezeigt.

Vietnam: Der Klang der Fremde

Wer sich literarisch mit Vietnam auseinandersetzen möchte, findet in Kim Thuys Roman "Der Klang der Fremde" (München 2010) poetische Reminiszenzen an eine freud- und leidvolle Zeit in Südostasien, zu der sich auch so mancher prominente Buddhist Illusionen und Utopien hingab. Ein Auszug (S. 148):     "Meine Cousins waren erst zehn Jahre alt. Aber sie hatten schon eine Vergangenheit, weil sie in einem erloschenen Saigon zur Welt gekommen und in der schwärzesten Zeit Vietnams aufgewachsen waren. Lachend erzählten sie davon, wie sie damals für eine Schale Suppe zu zweitausend Dông Männer masturbierten. Ungeniert und freimütig schilderten sie diese sexuelle Praktik, mit der Unbefangenheit und Reinheit von fünf- oder sechsjährigen Kindern, für die Prostitution ausschließlich mit Erwachsenen und Geld zu tun hatte und sie und ihresgleichen, die sie für ein Essen zu fünfzehn Cent ausübten, nicht betraf. Ich hörte ihnen zu, ohne Kommentar, ohne mich umzudrehen, ohne im Nähen inne...

CIA: Thich Nhat Hanh militanter Buddhist?

Das folgende Dokument deutet an, wem die Aktivitäten einiger vietnamesischer Buddhisten, inclusive Thich Nhat Hanh, zugespielt haben könnten - nämlich den kommunistischen Vietcong (VC). Die Sache ist nicht einfach zu verstehen, wenn man sich nicht etwas intensiver mit moderner vietnamesischer Geschichte beschäftigt. Im Wesentlichen läuft sie darauf hinaus, dass von Seiten Thich Tri Quangs, des Rädelsführers der militanten Buddhisten (dem TNH offenbar nahe stand), NICHT Nguyen Cao Ky unterstützt wurde, der von 1965-1967 Premier und von 1967-1971 Vize Vietnams war und die Rückendeckung der Amerikaner und des moderaten Buddhistenführers Tam Chau genoss. Auszug aus der pdf: "CONTROL OF THE BUDDHIST DISSIDENT MOVEMENT AS A POLITICAL FORCE CONTINUES TO REST IN THE HANDS OF A ,VERY SMALL NUMBER OF BUDDHIST MONKS. THICH TRI QUANG, THICH HUYEN QUANG, THICH THIEN HOA, THICH P'HAP TRI, THICH PHAP SIEU, THICH TRI THU, THICH THANH VAN,THICH MINH 'CHAU, THICH HO GIAC, THICH DON HA...

Wem Thich Nhat Hanhs Ländereien (Plum Village) tatsächlich gehören (Dokumente)

Zur Einleitung und Erinnerung mein Leserbrief an die WamS vom 19.11. letzten Jahres: "Leider wird auch in Ihrem Artikel zur Eröffnung eines buddhistischen Seminarzentrums in Waldbröl (12.10., von Till-R. Stoldt) Thich Nhat Hanh unkritisch als "Zen-Meister" tituliert. Doch der Zen-Buddhimus hat eine andere Tradition. Zur Geschichte des Buddhismus in Vietnam siehe: Nguyen - Zen in Medieval Vietnam (University of Hawaii Press 1997). Darin heißt es: "There is no reliable evidence for the traditional belief that there were cohesive lineages established and uniform sets of doctrines transmitted. Present-day Vietnamese Buddhism still claims an affiliation to Linji Zen, but in reality, it practices a kind of easygoing, emotionally reassuring, composite Buddhism that scarcely reflects the uncompromising abstractness and iconoclasm associated with the Linji spirit." (S. 50f.) Weitere Hinweise darauf, dass Thich Nhat Hanh kein "Zen-Meister"...

Canisius und Phat Hue: Sex und Missbrauch in Kirche und Buddhismus (Teil 5)

Heute habe ich erfahren, dass die Pfeifen bei der DBU (Deutsche Buddhistische Union) in einem Jahr nochmal über den Aufnahmeantrag von Phat Hue entscheiden wollen. Ein Skandal. Die Entscheidung fiel ohne Gegenstimme. Damit bestätigt sich, dass es im Rat der DBU keine Vertreter mit echtem Rückgrat gibt. Und Heino - Du hast es ja vorhergesehen mit Deiner Marzipan-Wette in einem Kommentar, und ich konnte einfach nicht dagegenhalten ;-) Gib mir noch etwas Zeit, dann wende ich mich auch dem anderen falschen Abt zu. Im DBU-Forum schreibe ich nicht mehr. Zunächst erkläre ich, wie die DBU über Aufnahmeanträge zu entscheiden hat. "Benennung und Bevollmächtigung von zwei Vertrauenspersonen: eine aus dem Rat und eine neutrale Person. Eine von beiden sollte Fachkenntnisse aus dem Bereich der antragstellenden Gruppe besitzen. Die Vertrauenspersonen haben die Aufgabe sich ein Bild von der antragstellenden Gemeinschaft durch Besuche vor Ort zu machen – u.a. durch Einzelgespräche und entsprec...