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Posts mit dem Label "DBU" werden angezeigt.

“Küss meinen Arsch, Recep!“ (Warum die Nationalelf keine Özils braucht und der Buddhismus keine DBU)

Im Jahr 1347 erließ die Königin Johanna I., "Königin beider Sicilien und Gräfin von Provence, für ein gesetzmäßiges Hurenhaus, das Mädchenkloster [sic!] von Avignon", u. a. diese Verordnung: "9. Ferner ist es der Königin Wille, dass die Priorin keinem Juden den Eintritt verstatte" *. Bei Zuwiderhandlung sollte der Eindringling durch die Straßen gepeitscht werden.    Als ich in meiner Studienzeit Abwechslung in Frankfurter Bordellen suchte, erging mir nicht die Berichterstattung über ein jüdisches Brüderpaar , das u. a. ein Haus betrieb, in dem die Wirtschafter zur Gewalt neigten. Schon einer der Brüder hatte sich der Legende nach durch ein Gewaltverbrechen im Milieu einen einschlägigen Ruf erworben. Der Preis, den sie bezahlten, bestand z. B. darin, dass sie sich nur noch bewaffnet auf die Straße getraut haben sollen, nachdem mutmaßlich die Flucht vor deutschen Steuerbehörden - ich glaube sogar per Helikopter - mit Endziel Israel gelungen war. Soweit erinnere ich...

Aufforderung zum Ausschluss der Ole Nydahl-Gemeinschaften aus der DBU

Offener Brief Aufforderung zum Ausschluss der Ole Nydahl-Gemeinschaften (Diamantweg, Karma Kagyü-Linie) aus der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) Liebe Mitglieder der Deutschen Buddhistischen Union, ich bin Verleger und Übersetzer buddhistischer Literatur und rufe Euch zum Handeln auf! In den vergangen Jahren ist der so genannte Lama Ole Nydahl in verschiedenen deutschen Medien kritisiert worden. Der Deutschlandfunk sprach im Juli 2017 seine islamfeindlichen Bemerkungen an und zitierte den Religionswissenschaftler Burkhard Scherer, der Nydahl „Macho-Buddhismus“, „auf stereotypen Geschlechterrollen basierten Hetero-Machismus" sowie einen „leicht homophoben Unterton“ vorwirft. Der Religionswissenschaftler Georg Schmid analysiert: „Welten trennen den Buddha von Lama Ole Nydahl und seinem Verständnis des reinen Geistes.“ Die Rede ist auch von „spirituellem Populismus“. Der Tibetologe Thierry Dodin sagte im Bayrischen Rundfunk: „Es fehlt einfach die Tiefe.“ D...

Wie man Missbrauch im Buddhismus verschleiert

Ein Nachtrag zu meinem Kommentar hier , zu dem der Betreiber des Blogs über buddhistische Sekten etwas zweideutig meint, ich wüsste "alles besser". Mir geht es darum, dass in den vergangenen Jahren mehrfach Betroffene von Missbrauch in Sekten an die DBU verwiesen wurden, wo man dann regelmäßig so auf die Betroffenen einwirkte, dass die Angelegenheiten möglichst diskret unter den Teppich gekehrt werden konnten. Der jüngste Fall betrifft einen Aktiven gegen Dr. Sex/Zernickow, der sich nach eigenem Bekunden an einen Sektenbeauftragten und die DBU wenden wollte. Auch in der Antwort von Tenzin auf seinem Blog wird so getan, als seien nun Eidesstattliche Versicherungen das Mittel der Wahl. Diese wurden übrigens in der Vergangenheit - im Falle Thich Thien Son* - je nach Gutdünken Interessierten zugespielt oder auch nicht. Die Kontrolle wollte sich entweder die DBO oder die DBU vorbehalten - zwei Einrichtungen, die ja bereits hinreichend bewiesen haben, dass sie Scharlatane nich...

Mönch und Militär:
Ist Dr. Nandamala ein Kollaborateur?

"Like I said, I'm working on a whole book to explain why I think it makes sense to use the word "God" in the context of contemporary Buddhism." (Brad Warner in seinem Hardcore Zen-Blog)    Der Schwachsinn nimmt kein Ende. Und wenn du denkst, dir gehen die Ideen für deinen Blog aus, dann kommt's mal wieder knüppeldick. Auf Anregung einer Bekannten habe ich mich nun auch mit Agganyani beschäftigt, die zehn Jahre lang Geschäftsführerin der DBU war. Und mit ihrem burmesischen Lehrer Nandamala, der von der dortigen Militärregierung einst den Ehrentitel "Agga Maha Pandit Ganthavaca" erhielt und auch im Ausland auftritt. Die Zeitung "New Light of Myanmar" ist von der burmesischen Regierung initiiert. Auf S. 9 dieser Ausgabe findet sich ein Stelldichein von Agganyanis Lehrer mit den Führern dieses Regimes. Offiziell heißen die Vertreter der Mönche, die mit dem Regime kooperieren bzw. von diesem eingesetzt wurden, "Sangha ...

Der Tolle Eckart im DBU-Forum

Ich habe mich köstlich amüsiert, aber an dieser Diskussion im Forum der DBU [gibt es schon länger nicht mehr, Januar 2019] nicht beteiligt. Der User "karmahain" macht sich hier stark für Eckhart Tolle und seine Hauptlehre, im Hier und Jetzt und damit leidensfrei zu sein. Nachem er, diesen zitierend, den Buddhisten auch ihre Konzepte vorhält, bekommt er prompt ein paar japanische Zen-Begriffe um die Ohren geschlagen! Insbesondere die Zen-Buddhisten wehren sich vehement gegen jemanden, der so ganz ohne Zazen zu den wesentlichen Erkenntnissen vorgedrungen sein will, oder sagen wir: insbesondere die Dôgen-Adepten. Dabei sollten sie sich freuen, dass da jemand den Weg fort von Ole Nydahl fand und nicht rettungslos verloren war. Natürlich ist Skepsis angebracht, wenn einer, der eigentlich Ulrich heißt, sich Eckart nennt (hätte er sich mal ein Beispiel an mir genommen - dann wäre er jetzt treffenderweise U.L. Rich). Und wenn man mal die ebenfalls beim gemeinen Volk recht populäre...

Antwort auf Sogens "Offenen Brief"

Da ist noch ein Nachtrag nötig, da Sogen in seinem Blog einen offenen Brief an mich richtet, in dem er auch auf meinen Kommentar unter dem letzten Blogeintrag hier eingeht. Ich will einzelne Punkte herausgreifen. 1) Wie man Druck erzeugt. Die DBU kann Pressemitteilungen und ebenfalls offene Briefe nutzen. Sie kann wirklich alle ihr bekannten Ordinierten der betreffenden Tradition zusammentrommeln usw. Ich hätte noch einige andere Tipps, aber ich sitze da nicht im Boot und müsste schon dafür bezahlt werden, in diesem Laden aufzuräumen. Es ist schlichtweg unmöglich, in der DBU diese Kräfte zu bündeln, weil sie - wie ich in meinem letzten Blogeintrag aufzeigte - unterwandert ist von Gruppen, bei denen das sexuelle Fehlverhalten ihrer Begründer schon geradezu legendär ist. Insbesondere die Anhänger der Ole Nydahl-Fraktion haben sich zudem jahrelang in DBU-Foren stets als ausgesprochen aktive "Bremser" jedweder Aktivitäten gegen Missbraucher gezeigt. Das lässt psychologisch nahe...

Zen-Buddhismus und Missbrauch:
Die DBU, Thich Thien Son (Thay)
und Sotetsu Yuzen

Und nun der nötige Nachschlag zu der genannten Sendung "Erleuchtung - nicht garantiert" auf BR 2 (hier der Podcast ). Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet die DBU, die in ihrer Zeitschrift "Buddhismus Aktuell" gerade wieder Sogyal Rinpoche [Link geht nicht mehr, Januar 2019] hofiert hat, und deren erster Vorsitzender ganz offensichtlich ein Anhänger eines anderen Sexbesessenen, nämlich Chögyam Trungpa ist, als Gegengewicht zu den Zen-Scharlatanen herhalten darf. Sogen, der stellvertretend interviewt wird, hat mich damals im DBU-Forum noch bremsen wollen, als ich dabei war, Thich Thien Son (alias Thay) zu outen, und mir dabei sogar vorgeworfen, schmutzige Literatur zu publizieren (vor allem ein Werk, das Nabokov zu Lolita inspiriert haben soll und nur deshalb aus meinem Programm verschwand, weil es sich nicht verkaufte). Wenn ein Moralapostel den anderen kritisiert, hat das schon was Groteskes. Namen wurden natürlich in der Sendung wieder nicht genannt, d...

Sexgeruechte um Shaolin-Abt:
Belohnung ausgeschrieben

Das ist mal eine Idee, koennte die Pagode Phat Hue auch mit ihrem scheinheiligen Abt machen ... Aufgrund der zahlreichen Geruechte um den wohlgenaehrten Abt des chinesischen Shaolintempels, Shi Yongxin, (er sei zum Beispiel im Puff erwischt worden und habe ein Kind in Deutschland) hat der Tempel selbst nun eine Belohnung ausgeschrieben fuer alle, die solche Vorwuerfe entweder entkraeften oder belegen (!) koennen. Wie die TAZ schreibt, sind die Chancen gar nicht so uebel, die Geliebte des Abtes heisse naemlich Li :-)     Da zeigt sich mal wieder, in welche rueckstaendigen, dummen und unhaltbaren Wunschvorstellungen von Abstinenz sich der buddhistische Klerus treiben laesst. Statt mit dem Hinweis aus sinnenfreudige Moenche der Chantradition zu kontern oder einfach Bilder von Geliebter/m und Kind zu veroeffentlichen, damit mal etwas Bewegung in die Ordensregeln kommt, erweist sich das Bonzentum als so paepstlich wie der Papst. Unter den Laien sieht es jedoch auch hierzuland...

Klischees über Klischees:
Buddhismus Aktuell zum Fleischkonsum

Da packte mich schon bei der Sichtung der Beiträge zum aktuellen Heft 3/2011 von "Buddhismus Aktuell" , gewissermaßen das Sprachrohr der DBU, der Zen-Zorn. Thema: leben & essen. 1) "Auf Fleisch zu verzichten bedeutet, Leben zu erhalten." (S. 22) Das mag für den Amazonas-Indianer im Urwald gelten, der ohne Fleisch an Mangelerscheinungen erkranken dürfte. Für den Westler ist das Gegenteil richtig. Kühe, Schweine und Hühner werden gemeinhin gezielt für den Fleischkonsum gezeugt, die Milchkuh und die Legehenne erfüllen ihren eigenen Zweck. Die anderen Tiere gäbe es praktisch nicht, wenn man sie nicht essen könnte, sie würden dann also erst gar nicht leben. Ergo bedeutet auf Fleisch zu verzichten, Leben zu verhindern. Nun bleibt die Frage, ob ein Leben prinzipiell lebenswert ist, auch wenn es nur im Stall oder in engen Käfigen stattfindet. Zumindest für die frei laufenden Haustiere mag man das bejahen. Der nahe liegende Vergleich zu ihrem Leben wäre der mit ei...

Warum es keinen Dachverband für alle buddhistischen Traditionen geben sollte

Sogen hat in seinem Blog eine überzeugende Argumentation gegen die "Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechtes" der DBU (Deutsche Buddhistische Union) vorgelegt. Offenbar stand er mit dieser Meinung bisher in deren Reihen eher allein da, seine kürzliche Ernennung zum Ratsmitglied wird ihm hoffentlich die Möglichkeit eröffnen, andere vom Kurs des "Stimmenfangs" in dieser Angelegenheit abzubringen. Ich schrieb in seine Kommentarfunktion und möchte das dort Gesagte in einem zweiten Absatz weiter ausführen: Ich habe bei der Vorstellung der "öffentlich-rechtlichen Anerkennung" noch eine andere Sorge: Wer wird da anerkannt, also wer repräsentiert dann "den" Buddhismus in Deutschland? Es liegt nahe, der DBU eine führende Rolle anzudenken, und da wird mir persönlich bange. Unter dem Dach der DBU tummeln sich Gruppen, deren Weltanschauung durchaus eher der von nicht-kirchlichen Sekten gleicht, die in meinen Augen also den "common sense...

Dr. Sex oder: Warum der Buddhismus nicht staatlich anerkannt werden sollte

Wenn man sich allein die Beiträge der letzten Wochen in diesem Blog reinpfeift, wird einem klar, wie nötig es wäre, mit einem überdimensionalen Wischlappen über den Buddhismus in Deutschland zu gehen. Die Deutsche Buddhistische Union (DBU), die sich als sein Dachverband versteht, ist dazu nicht in der Lage. Darum ist zu verhindern, dass der Buddhismus in seinem gegenwärtigen Zustand eine besondere staatliche Anerkennung (als Körperschaft des öffentlichen Rechtes) erlangt. Führt man sich mal das Ausmaß des Missbrauches von Kindern in kirchlichen Institutionen vor Augen, braucht es nicht viel Fantasie, bei all dem sexuellen Machtmissbrauch gegenüber Erwachsenen im Buddhismus sich vorzustellen, was dort erst abginge, wenn man ihn so institutionalisiert, dass halbgare Charakterschweine, die sich als Lehrer betätigen, auch noch auf Kinder losgelassen werden.    Ich gebe mal ein konkretes Beispiel (und erweise mich damit selbst als Charakterschwein, weil ich es eigentlich nicht au...

Phat Hue will nicht mehr in DBU

Wohl um der endgültigen Ablehnung zuvorzukommen, hat die "Deutsch-Vietnamesische Buddhistische Gemeinde e.V.", also die Gemeinschaft um Thich Thien Son (alias Thay) in der Pagode Phat Hue, Frankfurt am Main, ihren Antrag zwecks Aufnahme in die Deutsche Buddhistische Union (DBU)  mit einem Schreiben vom 24.02. zurückgezogen. Ein Auszug: "Der Angriff auf unseren Ehrw. Abt Thich Thien Son stellt die Hingabe und Tradition von über 20.000 Buddhisten überwiegend vietnamesischer, chinesischer, taiwanesischer und auch europäischer Herkunft in Frage und entzweit und schädigt den interreligiösen und interkulturellen Austausch zwischen asiatischen und westlichen Buddhisten.  Die Tradition unseres Abtes ist die Lin Chi Tradition. Eine Tradition die, wie auch die Überlieferung zeigt, mitunter mit extremen Mitteln den Schülern ihren Geist zeigt. Als Schüler Buddhas haben wir viele harte Prüfungen zu bestehen. Jede Gruppe, aber auch jeder Einzelne von uns, bekommt seine Prüfu...

Das Gerede falscher Mönche

Zen-Meister Daian (1347-1403) sprach: "An der Kreuzung treffen wir auf den Barbaren, der seine Stimme erhebt und intoniert: 'Wie dick ist die Haut in ihrem Gesicht, dass sie so ein Gerede von sich geben? Lasst uns eine Fackel entzünden und mal nachsehen.' Im selben Moment sind die Buddhas und Weltgeehrten beschämt und stieben auseinander. Ihr Mönche und Nachfolger des Shakyamuni Buddha, wie wollt ihr gemeinsam mit den Buddhas atmen?" Dann schlug Daian auf den Meditationssitz und sagte: "Vergeblich berichte ich den Schuldigen von einer Ungerechtigkeit."  -------------------------------------------------------------------- Und noch eine Anmerkung von mir: Wer behauptet, es gäbe im Fall Phat Hue Strafanzeigen wegen Verleumdung oder übler Nachrede, ist ein Lügner und Feigling.

Lieber Papst! Selbst deine Kirche ist noch besser als die DBU!

Heute bin ich auf die Seiten der DBU (Deutschen Buddhistischen Union) zurückgekehrt, um eine Liste ihrer Vorsitzenden zu finden. Doch dazu später mehr. Stattdessen stieß ich auf eine Buchempfehlung für Lehrende des Buddhismus. Einfach furchtbar. Federführend ist diesmal Doris Wolter, laut dem Magazin Visionen "langjährige Schülerin von Dzongsar Jamyang Khyentse, Lektorin und Lehrerin für Deutsch und Kunst. Sie war 16 Jahre Geschäftsführerin des Rigpa e.V., außerdem Rätin der Deutschen Buddhistischen Union und freie Journalistin."[Fehler gelöscht, Rigpa mit Rigdzin verwechselt, Dank an C.] Das betreffende Buch heißt "Buddhismus. Ein Grundlagenwerk für Lehrende, Lernende und alle Interessierten" und stammt von Dominique Side . Wolter schrieb ein Vorwort und  ist offensichtlich die Verlegerin der deutschen Übersetzung. Kapitel 4 über "Karma und die Ursachen des Leidens" kann man online lesen. Hieraus nun die Perlen: - "Es ist ganz natürlich, dass ...

Canisius und Phat Hue: Sex und Missbrauch in Kirche und Buddhismus (Teil 5)

Heute habe ich erfahren, dass die Pfeifen bei der DBU (Deutsche Buddhistische Union) in einem Jahr nochmal über den Aufnahmeantrag von Phat Hue entscheiden wollen. Ein Skandal. Die Entscheidung fiel ohne Gegenstimme. Damit bestätigt sich, dass es im Rat der DBU keine Vertreter mit echtem Rückgrat gibt. Und Heino - Du hast es ja vorhergesehen mit Deiner Marzipan-Wette in einem Kommentar, und ich konnte einfach nicht dagegenhalten ;-) Gib mir noch etwas Zeit, dann wende ich mich auch dem anderen falschen Abt zu. Im DBU-Forum schreibe ich nicht mehr. Zunächst erkläre ich, wie die DBU über Aufnahmeanträge zu entscheiden hat. "Benennung und Bevollmächtigung von zwei Vertrauenspersonen: eine aus dem Rat und eine neutrale Person. Eine von beiden sollte Fachkenntnisse aus dem Bereich der antragstellenden Gruppe besitzen. Die Vertrauenspersonen haben die Aufgabe sich ein Bild von der antragstellenden Gemeinschaft durch Besuche vor Ort zu machen – u.a. durch Einzelgespräche und entsprec...