Seit einiger Zeit trage ich keine Armbanduhr mehr. Manchmal, wenn ich Termine habe, nehme ich das Handy mit, das dann auch als Uhr dient. Heute las ich: "Uhren machen keinen Unterschied. Es sind nicht die Uhren, nicht die kleinen spitzen Geräusche der Unruhe, die tickt und tickt und auch nicht die Jahrhunderte nicht der Tod, der kommt, was immer wir tun. Zeit ist Anwesenheit. Der Tennisball von gestern ist unwiderruflich fort, man kann ihn nicht mehr zurückschlagen. Es gibt einzig und allein ein Jetzt und dieses Jetzt wird niemals enden." [Lars Gustafsson: Jahrhunderte und Minuten. Gedichte. (Frankfurt 2009)]
Kommentare eines Zen-Rüpels