Kürzlich habe ich einen Essay von Hoyu Ishida aus dem Jahr 1989 für ein buddhistisches Forum zusammengefasst. Er handelt von einem signifikanten Wandel in Dôgens Ansichten zu einigen Rinzai-Lehrern und zum Laientum. Ishida räumt zunächst ein, dass viele der genannten Thesen zu dieser Zeit kontrovers diskutiert wurden. Dazu zählt auch die zweifelhafte Autorenschaft Dôgens am Kapitel „Bendôwa“ aus dem „Shôbôgenzô“. Dieses sei offenbar ursprünglich gar nicht fürs Shôbôgenzô geschrieben worden. Die darin einige Jahre nach seiner Rückkehr aus China (1227) geäußerten Ideen deckten sich mit denen des Fukanzazengi (spätestens 1233), das ein „universelle Empfehlung des Zazen“ darstelle. Die Thesen darin: - Zazen ist der wahre Buddha-Dharma, da alle Buddhas und Meister durch Zazen erwacht seien - Zazen ist kein Mittel zum Zweck (der Erleuchtung), sondern Erleuchtung selb...
Kommentare eines Zen-Rüpels