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Jiashan Shanhui (805-881)

  Jiashan war ein Schüler von Chuanzi Decheng (dem „Bootmönch“). Als einer der ersten verband er Zen mit der Kunst des Teetrinkens („Zen und Tee: ein Geschmack!“). Ein Mönch sagte: „Den Lehren der Buddhas und der Alten wurde stets Bedeutung beigemessen. Warum behauptet der Meister, es gäbe keine?“    Jiashan erwiderte: „Iss drei Jahre lang nichts, und du wirst niemanden sehen, der hungrig ist.“    Der Mönch fragte: „Wenn niemand hungrig ist, wieso kann ich dann nicht erwachen?“    Jiashan sagte: „Weil dich Erwachen verwirrt hat.“  Dazu verfasste er diese Verse: „Klar und leuchtend, kein Dharma des Erwachens. Erwachen verwirrt die Menschen. Mit beiden Füßen und Augen im Paradies: Nichts falsch, nichts richtig.“ *** Jiashan sprach zu den Mönchen in der Vortragshalle: „Ich lebe nun seit zwanzig Jahren auf diesem Berg und habe die ganze Zeit kein Wort über die wesentliche Lehre des Zen verloren.“    Ein Mönch meinte: „Der M...