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Posts mit dem Label "Ippen" werden angezeigt.

Meister Ippen (III)

Neuer japanischer Film über Ippen Kurz vor Ippens Geburt im Reinen Land wurde berichtet, lila Wolken hätten sich am Himmel zusammengeballt. Ippen sagte: "Also brauche ich meinen Tod heute oder morgen noch nicht zu erwarten. Denn am Ende sollte es keine Spuren solcher Zeichen geben."

Meister Ippen (II): Sterben, Selbsttötung, Tugend

Geburt ist der erste Gedankenmoment an die Zufluchtnahme (in den Namen). Der Ausdruck 'erster Gedankenmoment' beinhaltet jedoch noch die Perspektive des Übenden. Namu-amida-butsu ist von Beginn an selbst Geburt. Diese Geburt ist Nicht-Geburt. Der Punkt, an dem ein Mensch dieser Lehre des Namu-amida-butsu begegnet, wird behelfsweise ein Gedankenmoment genannt. Wenn ein Mensch zum Namen zurück- und in ihn eingekehrt ist, der jede Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft abschneidet, dann ist Geburt ohne Anfang und ohne Ende.    Die Abgrenzung zwischen dem Augenblick des Sterbens und gewöhnlichem, fortdauerndem Leben wird wiederum im Hinblick auf Übende gelehrt, die in falscher Unterscheidung feststecken. Im Namu-amida-butsu gibt es weder einen Augenblick des Sterbens noch gewöhnliches Leben. Es ist stetiges Dharma in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Da ein ausgehauchter Atemzug keine Gewähr bietet, dass ein Einatmen folgt, kann es keinen anderen Zeitpunkt geben, dem Tod ins ...

Meister Ippen (I)

Meister Ippen (1239-1289) war ein wandernder Hijiri -Mönch des Reine-Land-Buddhismus. In vielen seiner Texte und Gedichte des Ippen Shônin Goroku taucht daher das "Namu-amida-butsu" auf. Wenn man als Zen-Buddhist etwaige Berührungsängste mit dieser Schule überwunden hat, gibt es immer wieder Schönes zu entdecken. Wer Englisch kann, wird in Dennis Hirotas "No Abode. The Record of Ippen" (Berkeley, Kyoto 1986) auf seine Kosten kommen. Das zweite Zitat könnte auch als Motto hinter diesem Blog stehen ... *** "Ihr müsst sorgsam zwischen den beiden Toren des Dharma unterscheiden, dem Weg der Weisen und dem Weg des Reinen Landes. Der Weg der Weisen sagt: 'Blinde Leidenschaften sind selbst Erleuchtung', 'Geburt-und-Tod sind Nirwana'. Auch ich hätte zweifellos diese Lehre weitergeben können, doch liegt sie jenseits der Auffassungsgabe heutiger Menschen, die doch nur wieder zum grundlegenden Anhaften an die Wurzel blinder Leidenschaften zurückke...