Samstag, 19. März 2011

Falscher "Shaolin-Mönch" aufgeflogen

Heute, Samstag den 19.03., ist in der Süddeutschen Zeitung ein größerer Artikel über den Fake-Abt (Shi Heng Zong alias Monroe Coulombe) aus Kaiserslautern erschienen - Seite 11: "Der Shaolin-Schwindel". Wir hatten bereits im Januar 2010 das Thema aufgegriffen. (Dank an Heino für den Tipp.)

Kommentare:

  1. Hi Guido, wenns da mal einen entsprechenden Link zum Artikel gibt, lass es mich wissen ... Danke

    JoShin

    AntwortenLöschen
  2. Hier: http://szmobil.sueddeutsche.de/show.php?section=Panorama&etag=1300489200

    Ist aber kostenpflichtig. Die SZ ist für mich sowieso die einzig brauchbare Tageszeitung, warum also nicht kaufen (kostet heute 2,20 Euro)?

    AntwortenLöschen
  3. Manchmal hilft googeln, vielleicht nach kung-fu academy? Es ist freilich nicht erlaubt, Zeitungsartikel unerlaubt einzuscannen und zu veröffentlichen. Leute, die Zeitungen haben es eh nicht leicht, und demnächst sollen noch die Papierpreise kräftig anziehen.

    AntwortenLöschen
  4. http://www.kampfkunst-board.info/forum/f18/bisschen-ratlos-14132/

    interessante diskution über shaolin (u.a namensrechte uvm...), auch mit beiträgen von "mönch" "shi heng zhong" monroe coulombe... shaolin, da scheint einiges nicht mit rechten dingen zuzugehen (in china und in deutschland...)

    AntwortenLöschen
  5. Wer keine Printausgabe der Zeitung mehr am Kiosk bekommen hat, der kann die Onlineausgabe vom 19.3. hier bestellen:

    http://service.sueddeutsche.de/lesermarkt/e_paper/index.php

    (Unten auf der Seite eine Einzelausgabe, mit entsprechendem Datum, über Click&Buy bestellen, Kosten: 2,20 Euro)

    Wir bemühen Uns eine Genehmigung zur Veröffentlichung des besagten Artikels fürs Shaolin-Forum bzw. die Website zu bekommen.

    Gruß

    AntwortenLöschen
  6. @Anonym,
    ja es entbehrt sich nicht einer gewissen Ironie, wenn Jemand, der über Shaolin-Namens-Mißbrauch in Foren und seiner Website aufklärt, selbst diese Taten begeht und das in großen Umfang.

    Interessant ist es, das es eigentlich recht einfach ist Hernn Coloumbe zu enttarnen, wenn man weiß wie. Die Statuten des Muttertempels reichen vollkommen dazu aus, man muß nur wissen welche Schriftstücke er vorlegen muß, aber nicht kann.

    Aber selbst die Presse hat das jahrelang nicht interessiert. Man hat fleißig über ihn berichtet und so das Interesse der Opfer immer mehr geweckt.

    Ich selbst habe über ein halbes Jahr damals gebraucht um rauszufinden, worauf man achten muß. Das Kartenhaus des Herrn Coloumbe ist sehr geschickt aufgebaut und teilweise auch logisch. Dazu ist er rethorisch sehr bewandert, kennt die Unterschiede der chinesischen und westlichen Gesellschaft und weiß diese sehr gut einzusetzen. Aber auch ihm sind Fehler unterlaufen und an den Stellen muß man nur kräftig pusten.

    Gruß

    AntwortenLöschen
  7. @ heino

    ja dann lass mal mehr hören

    AntwortenLöschen
  8. @Anonym
    Zu hören gibt es ganz viel. Auch Sachen die sich bei mehreren unabhängigen Zeugen gleichen. Dummerweise scheuen die Zeugen aber eine eidestattliche Aussage, zumindest bisher.

    Warum das so ist? Wer weiß? Lass mich doch einfach mal eine beweisbare Geschichte erzählen (an Hand entsprechender Dokumente welche mir vorliegen), um etwas zu verdeutlichen wie das alles funktionieren könnte:

    Der authorisierte Tempel mit dem echten Abt in Berlin hat auf seiner Homepage und im Forum diverse Papiere aus China veröffentlicht die gegen KL und Herrn Coulombe sprechen. Kurzerhand bekam man Post in Berlin mit der Aufforderung diese Sachen und Aussagen wieder zu löschen. Zur untermalung der Absicht wurden gleich Abmahnungen/Schadenersatzforderungen (wie auch immer man das bezeichnen möchte) in der Gesamthöhe von 70.000 Euro beigelegt. Bei Anderen die nicht einer Meinung mit Herrn Coulombe sind, waren die Summen niedriger, aber auch teilweise im 5stelligen Bereich. Dazu wurde diktiert, welche Bilder auf der Homepage bleiben dürfen und welche Texte in Zukunft dort erscheinen sollten.

    Ob das legitim ist oder nicht, sei einmal dahin gestellt und da möge jeder sich selbst ein Bild darüber machen. Allerdings wenn man sich dagegen wehrt, sollte man einberechnen das Anwälte ihr Honorar gerne an der "Streitsumme" berechnen. Ich habe gehört, das es Menschen geben könnte die nun ihre Aussage evtl ein 2. Mal überlegen.

    Meine Meinung dazu muß ich leider auf Rücksicht an Guido, da er für sein Blog haftbar ist, zurück halten. Ich hätte da schon sehr deutliche Worte wie man soetwas nennen könnte.

    Gruß

    AntwortenLöschen
  9. Dem Shaolin Tempel Deutschland in Berlin liegt nun eine Genehmigung des Autors/der SZ vor, den Pressebericht auf seinen Seiten nutzen zu dürfen.

    Eine Textversion wurde im Forum (Informationen) und auf der Tempelseite (unter Zertifikat) veröffentlicht. Eine gescannte Version folgt Morgen im Laufe des Tages.

    Gruß

    AntwortenLöschen
  10. In der FAZ wurde am 29. Juli 2008 über diesen "Shaolin-Tempel" berichtet. Damals noch unkritisch.
    Den Artikel kann man online kostenlos immer noch lesen:
    http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E8968736CB9A24A09BC869AE0533D557E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ich lese keine Süddeutsche Zeitung mehr im Print-Format.
    Komisch, dass das nur dort publiziert wurde.

    Dafür gab's in der letzte Woche ein lustiges jetzt.magazin der SZ.

    :-)))

    Ike

    AntwortenLöschen
  11. Interessanter Bericht:

    http://www.kampfkunstforum.de/index.php?showtopic=44995

    AntwortenLöschen

Das Sichten und Freischalten der Kommentare kann dauern.