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Posts mit dem Label "Hongren" werden angezeigt.

Der Laie Pang, Briefe von Ying-an, Gedichte von Wenxiang + Meditationsanleitungen

  "Der Schlüssel zur Arbeit für Buddha ist das Erschöpfen des Körpers, schmerzhaft bis auf die Knochen, ermüdend über lange Jahre hinweg, aufmerksam der Gemeinschaft gegenüber, im Gras liegend, im Frost schlafend, unermüdlich bis zum Tod. Wer dies tun kann, ist ein echter Entbehrer."   (Ying-an) Neben Briefen von Chan(Zen)-Meister Ying-an und Gedichten von Wenxiang enthält dieses Buch klassische Meditationsanleitungen. Die Texte stammen vor allem aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Ying-an: Briefe     7   Wenxiang: Gedichte      53   Foxin Bencai: Anleitungen zur Sitzmeditation      75   Changlu Zongze: Prinzipien der Sitzmeditation      78   Hongren: Abhandlung über das Höchste Fahrzeug      83   [Appendix] Hakuin: Die vier Arten der Erkenntnis      93   "Die Natur sieht auf alle Menschen wie auf ein einziges Kind.        Wenn gewi...

Zum Disput über allmähliche und plötzliche Erleuchtung

John McRae* weist darauf hin, dass es unmöglich ist, die Lehren Hui-nengs (638-713), der als der sechste Patriarch gilt, mit Gewissheit zu bestimmen. Sein Schüler Shen-hui (684-754) zitierte ihn in seinen umfangreichen Schriften nicht, und das Plattform-Sutra stammt aus der Ochsenkopf-Schule und weist mehr Übereinstimmung mit deren Lehre auf als mit der Shen-huis. Die berühmte Zeile aus Hui-nengs Erweckungsversen „Ursprünglich gibt es da nicht ein einziges Ding“ kommt so tatsächlich in Texten der Nordschule Shen-hsius vor (eine informell organisierte Gruppe in den damaligen Hauptstädten Loyang und Ch’ang-an seit Beginn des 8. Jh.s, die von sich als der „Lankavatara-Schule“ und der „Lehre vom Ostberg“ sprach), so dass deren Ideen sich folglich auch im Plattform-Sutra finden. McRae weist anhand verschiedener Texte nach, dass Shen-hui zunächst selbst den Lehren der Nordschule anhing und sich auch in deren Überlieferung Kritik an Punkten findet, die Shen-hui anspricht, darunter auch an de...

Weisheiten von Zen-Meistern I: Hongren, Chinul und Ejô

"Erwache zunächst durch dich selbst, dann suche andere auf." Heute und nächste Woche fasse ich für mich interessante Erkenntnisse bekannter und weniger bekannter Zenmeister zusammen. Als Quelle diente u.a. Thomas Cleary (Hg.): Minding Mind. A course in basic meditation. (Boston 1995). Meister Hongren (602-675, fünfter Patriarch): "Erleuchtung wird verwirklicht, wenn man seinen Geist versteht. Verwirrung entsteht, wenn man den Kontakt zu seiner eigenen Natur verliert." "Den eigenen Geist zu verstehen ist der wahre Geist, so verschwinden irrige Vorstellungen. Wenn irrige Vorstellungen schwinden, wird man achtsam. Durch Achtsamkeit entsteht leidenschaftslose Wahrnehmung, und so erkennt man die Natur der Wirklichkeit. Dies bedeutet, Nirwana zu erlangen." "Weil sowohl das Selbst auch als Nirwana leer sind, gibt es keine zwei mehr, nicht einmal eins." "Eine Schrift spricht davon, in der Hölle zu sein bedeute, sich in eine...