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Posts mit dem Label "Ehe" werden angezeigt.

Vor der Ehe noch schnell mal Mönch werden (103 kg)

"Tini erwiderte mit Entschiedenheit: 'Weil er ... seine Liebe heißt für mich Angst, Zweifel, Erstarrung; sie stürzt mich in Wirrnis und noch größere Leere ... ich habe doch nichts, was ich ihm geben kann außer bloßem Sand, einer ganzen Sandwüste ... ich habe keine Liebe, in die er sich flüchten kann - und gerade die braucht er! Liebe ... ich habe keine, bin ausgebrannt ...'" [Arminjn Pane: In Fesseln (Horlemann 1993)] Ich bin einst im "wahren Leben" einer solchen Frau begegnet. Es war beim letzten Mal, als ich verliebt war - und das erste Mal, dass ich mit klarem Blick da durch ging, und mir, sehenden Auges, nichts ersparen wollte. Im Nachhinein stellte sich wie immer die Frage, ob es nicht vielleicht besser ist, sich überhaupt nicht in die damit verbundenen Illusionen zu verstricken und ohne solch tiefe Gefühle für eine bestimmte Person durchs Leben zu gehen. Ich habe diese Frage für mich verneint. Aber ich suche nach nichts, warte, was das Leben an Üb...

Sacks ohne Sex?
Wie man auf sein Leben zurückschauen kann

In der New York Times schrieb  Oliver Sacks  ("Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte") gerade von seinen Lebermetastasen und blickte auf sein Leben zurück. Ich verdanke dem Neurologen Einsichten in die (stets individuell zu betrachtende) Migräne, mit der ich mich schon mein halbes Leben herumschlage. Und die Erkenntnis, dass teure neue Triptane als Schmerzmittel oft den Schmerz wiederkehren lassen (ich nannte sie mal "die Zigarette der Migräne-Industrie"), den die kaum noch verschriebenen, alten Ergotamine (mit denen Sacks lange arbeitete) schlicht beendeten.    Sacks zeigt sich dankbar für die neun Jahre nach seiner ersten Krebsdiagnose, auch für diejenigen Menschen, die seine Metastasen entdeckten. Dann geht er auf die Autobiografie von David Hume ein, die dieser angesichts seines nahenden Todes verfasste. Auch für die Jahre, die Sacks Hume überlebte, ist er dankbar, da sie mit hoher Produktivität gefüllt waren. Er stimmt mit ihm, trotz ihrer unt...

Nächster Blog

Ich muss schon wieder bloggen. Faszinierend. Habe gerade mal diese Seite angeschaut und dachte: "Heh, da ist ja oben in der Leiste ein Link 'Missbrauch melden', da kann ich ja gleich mal diesen vietnamesischen Abt aus der Pagode zum Goldenen Schwanz ..." So einfach ist es dann doch nicht. Umso erstaunter war ich über den Link rechts daneben, der den Namen "Nächster Blog" trägt. Ich weiß ja nicht, was passiert, wenn Ihr den jetzt anklickt, ich jedenfalls kam von einer Seite mit Hochzeitsfotos auf die nächste. Entweder waren die Blogs privater Natur oder - meist - kommerziell. Mann, was es alles gibt! Und weil meistens noch schöne Asiatinnen abgelichtet waren, für die ich ja eine Schwäche habe, klickte ich weiter und weiter. Bis mir der Gedanke kam, es sollte neben den Hochzeitsfotografen auch die Scheidungsfotografen geben. Ja, wie sehen wohl all diese Websites in zehn, fünfzehn Jahren aus? Immerhin scheint eine was zu ahnen, denn sie besitzt den Humor, ein...