Nanu, fragt sich der herumgekommene Buddhist, was meint er denn? Habe ich etwa nicht erst neulich geile Meditierende auf dem Sesshin in XY getroffen? Fürwahr, im Sex vergisst der Mensch am ehesten seine Vergänglichkeit. Und vielleicht gibt uns Sex tatsächlich das schönste, intensivste konzentrierte Gefühl des Lebens. Wer jedoch in die Schriften schaut, wird nicht nur anhand der Ordensregeln feststellen, wie verklemmt wesentliche Teile der buddhistischen Überlieferung daherkommen. Dazu ein kurzer Einschub. Ursprünglich hatte ich hier mal einige Blogs gelistet, mit etwas mehr Platz, als sie die einfachen Links in der rechten Spalte bekamen. Nach und nach habe ich Blogs gelöscht, die mir thematisch zu weit vom Dharma abschweiften (auch wenn sie mir lieb sind) oder, und das macht mir Kummer, irgendwann ihre lächerlich-rückständige dogmatische Haltung nicht mehr verbergen konnten. Üblicherweise geschieht das beim Thema Sexualität. Darum wurde der Blog vo...
Kommentare eines Zen-Rüpels