Es ist nicht leicht, in eine Pressevorführung zu gehen, ohne schon einigermaßen Bescheid zu wissen über den Film, der gezeigt wird. Bei Luc Bessons DogMan war es so. Der Name des Regisseurs genügte mir, und ich wollte mich mal wieder überraschen lassen, ohne Trailer oder irgendwelche Infos vorab. Wenn ich jetzt, wo ich dies schreibe, in der IMDB-Datenbank die Filmographie von Besson aufrufe, ist DogMan noch gar nicht aufgeführt. Selbst Subway, Nikita , The Fifth Element und sein Meisterwerk Léon: The Professional kommen bei Kritikern nur auf schlechte bis dürftige Bewertungen. Beim Publikum sieht das anders aus, denn Besson, Jahrgang 1959, der für seine Filme meist auch die Drehbücher schreibt (also Autorenfilmer genannt werden darf), kann nicht nur auf der Klaviatur von Gefühlen spielen – er hat hin und wieder auch etwas zu sagen. Ein Trailer unter seinem Namen auf eben dieser IMDB fasst es so zusammen: berauschende Optik; starke Frauen; amoralische, aber ehrliche Männer; unterd...
Kommentare eines Zen-Rüpels