Download des gesamten Textes (22 Seiten) Allgemeine Empfehlung zur Übung des Zazen 普勸坐禪儀 · Fukanzazengi Eihei Dōgen Betrachten wir die Sache von Grund auf: Der Weg ist von Natur aus vollkommen und durchdringt alles. Wozu sollte er erst durch Übung und Verwirklichung erlangt werden müssen? Die wahre Lehre ist frei und ungehindert. Weshalb sich also abmühen? Das Ganze liegt doch weit jenseits allen Staubs. Wer könnte da glauben, man müsse es erst sauberwischen? Im Grunde sind wir niemals von dem Ort getrennt, an dem wir gerade stehen. Wozu also die Füße in Bewegung setzen, um anderswo den Weg zu üben? Und doch: Schon die geringste Abweichung lässt Himmel und Erde weit auseinanderklaffen. Sobald sich auch nur ein Hauch von Zuneigung oder Abneigung regt, verliert sich der Geist in Verwirrung. Selbst wenn einer stolz auf sein Verständnis ist und meint, reich an Erleuchtung zu sein; selbst wenn er einen blitzartigen Durchblick erlangt, den Weg gefunden und seinen Geist geklärt hat und ...
" Unwillkürlich schlug ich auf den Tisch und rief: Da steckt etwas drin!" (Sôen Shakus japanischer Verleger) "Śākyamunis Absicht war meines Erachtens überall, das Verwickelte beiseitezulassen und das Einfache zu lehren, aus dem Alten das Gute zu wählen und es lebendig zu nutzen. " " Man darf sagen: Im Zen gibt es noch Männer!" Kostenloser Download des gesamten Textes (103 TB-Seiten) (Auszug) "Als ich einst die Geschichte des Westens las, staunte ich darüber, wie der Papst in Rom durch religiöse Unterdrückung über den Häuptern der Könige aller Länder festen Fuß fassen konnte. Nun sah ich, wie der Brahmanismus im Osten die Menschen Indiens mit den Fesseln der Religion band, und wieder wurde ich von heftigen Empfindungen ergriffen. Bedenkt man den Schaden, den solche Religionen anrichten, ist es wohl kaum übertrieben zu sagen, Religion sei ein Machtmittel, um Menschen dumm zu halten. Doch muss Religion die Menschen denn unbedingt verdummen? Seht nur:...