"Der eigene Geist ist Buddha" wird wahres Vertrauen genannt, während etwas außerhalb des Geistes erfassen zu wollen als falscher Glaube gilt. "Budda sein" erfordert Untersuchen und Klären, "der eigene Geist" wird im wirklichen Leben persönlich erfahren. Wenn du den Zustand ohne Zweifel erlangst, heißt dies wahres Vertrauen. Doch zu sagen "Geist ist Buddha", ohne den eigenen Geist zu kennen, also nur einer Vermutung aufzusitzen, ist falscher Glaube. Die Alten übten Konzentration beim Pfirsichpflücken, beim Umgraben der Erde und bei anderen Alltagshandlungen. Wie könnte es also angemessen sein, Konzentration darauf zurückzuführen, lange gesessen und dabei den Geist von Aktivität abgehalten zu haben? Dies wäre falsche Konzentration, es ist nicht der wahre Zweck des Chan. Inmitten von Aktivität kannst du nicht erfassen, wo sein Ursprung ist, doch inmitten von Stille ebensowenig. Wie könnten Aktivität und Stille überhaupt Zustände sein, da sie doch ke...
Aus aktuellem Anlass: GuiDos YouTube-Kanal Angkor Verlag Shi Heng Yi-Kritik Thich Nhat Hanh-Kritik +++++++++++++++++++++++ Warnung an Anfänger in der Meditation Meditation erfordert einen festen Entschluss, Geburt und Tod zu durchdringen, die Welt zu durchschauen, Körper und Geist als bedingtund ohne wirkliche Autonomie zu erkennen. Wenn du das große Prinzip in dir nicht entdeckst, wird der ständig geborene und sterbende Geist ununterbrochen so weiterfunktionieren und der Dämon der Unbeständigkeit nicht einen Augenblick zur Ruhe kommen. Nutze diesen einen Gedanken wie einen Ziegel, mit dem du an eine Tür klopfst. Sitze wie in einem Feuer, aus dem du entkommen willst. Du sollst an nichts anderes denken und keine Hilfe von anderen erwarten. Sorge dich nicht um das Feuer oder um dich selbst, vertage diese Aufgabe nicht auf später. Beim Meditieren ist es wichtig, einen fragenden Geist zu entwickeln. Wenn du zum Beispiel überlegst, woher du bei deiner Geburt kamst, kannst du dich darüb...