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Zwischenruf der Natur: Hairyu
(107 kg)

[Da sie von klassischen Haiku abweichen und Einflüsse der Senryu aufweisen, nannte  ich diese Verse einst "Hairyu".] Efeu erkletternd Erdnuss essendes Eichhorn etepetete. Faulendes Fallobst. Fantastisch-fidel feiern frech-feiste Fliegen. Nigelnagelneue Narzissen naschend Nerze. Na, nitschewo!   Omas Oasen orange Orchideen. Opus ommm! Unkende Uhus urinieren unwissend ultraviolett. Yogis Yohimbin yippieyaiyeeh: Yetis Yamswurzel! ["Fai Yen"   von Ream Daranoi; inoffizielles Video  von  Pongtawee Srilasuk . Was für eine Stimme!  Sie singt von Lust und Liebe.]

Senryu

[Ich habe alle meine Senryu (Haiku mit komischer Note), die verstreut in diesem Blog standen, zusammengefasst. (08/19)] Verschmutzter Tümpel. Frecher Frosch sitzt still grinsend. Mein letzter Wurf – plong! * Schmutzige Taube so dicht vor meinen Füßen – willst du Ball spielen? * Von Baum zu Baum schwingt verliebtes Eichhörnchenpaar wie Tarzan und Jane. * Sonnenblumenkern, bist du lieber im Menschen- oder im Sperlingsbauch? * Shin macht sich Sorgen: Ikkyu reitet den Ochsen wieder freihändig ... * Schnee bedeckt mein Haupt. Ha, ha! Mir geklauter Schirm war eh schon kaputt. * Fettiger Glatzkopf – wird warmer Sommerregen Haar sprießen lassen? * Nachbars Toyota überrollt meine Füße: Nichts ist unmöglich. * Weihrauchstäbchenrauch vom Altar zwingt zum Hüsteln. Deshimaru grinst. ***