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Posts mit dem Label "Liebe" werden angezeigt.

Joshu Sasaki: "Wahre Liebe" (09.06.97)

AZC Eröffnungs-Sesshin   Montag, 9. Juni 1997 (1. Tag) Joshu Roshi Teisho: Mumonkan Kap. 1 Giko Rubin, Übersetzer       Joshu Osho. Ein Mönch fragte einst Meister Joshu: „Hat ein Hund die Buddha-Natur oder nicht?“ Joshu sagte: „Mu.“   (Mumonkan Kap. 1)     Dieses Mal sind wir hier in diesem Tempel namens Kozen-ji, den Seiju Osho gebaut hat. Ich weiß nicht genau, wie viele Jahre es her ist, dass Seiju Osho ordiniert wurde, aber es sind wahrscheinlich mehr als zehn. Das ist keine kurze Zeit. Er ist schon sehr lange ein Mönch. Wenn ihr zum Beispiel ein Mensch in der Welt sind, ein Mensch in der Gesellschaft, dann ist es ganz natürlich, dass ihr nach eurem Hochschulabschluss und zehn Jahren Berufstätigkeit in der Lage sind, euer eigenes Haus zu bauen. Ich denke, dann kann man klar sehen und sagen, dass es für Seiju eine großartige Sache ist, zehn Jahre lang nicht das normale Leben eines Osho gelebt, sondern stattdessen zehn Jahr...

Sacks ohne Sex?
Wie man auf sein Leben zurückschauen kann

In der New York Times schrieb  Oliver Sacks  ("Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte") gerade von seinen Lebermetastasen und blickte auf sein Leben zurück. Ich verdanke dem Neurologen Einsichten in die (stets individuell zu betrachtende) Migräne, mit der ich mich schon mein halbes Leben herumschlage. Und die Erkenntnis, dass teure neue Triptane als Schmerzmittel oft den Schmerz wiederkehren lassen (ich nannte sie mal "die Zigarette der Migräne-Industrie"), den die kaum noch verschriebenen, alten Ergotamine (mit denen Sacks lange arbeitete) schlicht beendeten.    Sacks zeigt sich dankbar für die neun Jahre nach seiner ersten Krebsdiagnose, auch für diejenigen Menschen, die seine Metastasen entdeckten. Dann geht er auf die Autobiografie von David Hume ein, die dieser angesichts seines nahenden Todes verfasste. Auch für die Jahre, die Sacks Hume überlebte, ist er dankbar, da sie mit hoher Produktivität gefüllt waren. Er stimmt mit ihm, trotz ihrer unt...

Das Karma und die Liebe

"Es gibt Fälle, da die Ereignisse einander entsprechen; wie will man da behaupten, dass es keine geistigen Kräfte gebe? Es gibt Fälle, da die Ereignisse einander nicht entsprechen; wie will man da behaupten, dass es geistige Kräfte gebe?"    (Zhuangzi: Das wahre Buch vom südlichen Blütenland ) Dies soll, passend zur Weihnachtszeit, ein Beitrag über die Liebe werden ... und warum Karma als Wort für etwas "auf mystische Weise Verbindendes, dessen Ursachen unklar bleiben", seine Berechtigung im Leben von Menschen haben mag - bis wir eine gute Erklärung oder ein besseres Wort dafür finden.     Landläufigen Vorstellungen zum Gruppenkarma, zu verdientem Unglück durch Naturkatastrophen etc. hat Bhante Dhammika schon in seinem Blog (auf Englisch) die widerlegenden Stellen aus dem Palikanon entgegengehalten. Ich selbst möchte mich Spekulationen über frühere Leben enthalten, da sie religionsphilosophisch für mich keinen Sinn machen. Über Gedanken, die laut bu...

Der erkaltete Mönch ... Stalker ... und Woody Allen

Vor Kurzem hat sich eine offensichtlich schizophrene Person auf mindestens einer Website als Macher dieses Blogs mit meinem Namen ausgegeben. Vgl. den Beitrag von "James" und ähnlich lautende von "spike" auf Sweeping Zen (http://sweepingzen.com/tabloids-leaks-journalism/) mit diesem Avatar (http://secure.gravatar.com/glutenshin). Es gibt sicher viele Möglichkeiten, mit solchen Stalkern umzugehen, meine sieht u.a. so aus: Wer noch irgendwelche Zweifel daran hatte, dass es sich bei den gegen Shimano Aktiven nicht selten um psychisch Gestörte handelt, dürfte diese Zweifel nun langsam zerstreut finden. Ich will damit nicht sagen, dass wir solchen Menschen keine Empathie entgegenbringen sollten. Ich wünsche "James", "spike" (sowie ihren diversen "Persönlichkeiten") und anderen Betroffenen, dass sie ihre Dämonen bewältigen lernen, ohne anderen Schaden zufügen zu wollen. Das zusätzliche Erwähnen des Falles Woody Allen bei Sweeping...

Ich liebe dich, Larissa Marolt!

Vorbereitet sind für diesen Blog bereits gewesen: Ein weiterer Beitrag über Shimano, einer über einen vegetarischen Zenlehrer und die Erläuterung von Grundprinzipien des Zen. Das kann alles warten, denn nun gibt es ja Larissa Marolt. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die Lee Strasberg-Schülerin, die gerade im Dschungelcamp polarisiert, beim Studium ihrer Gesichtszüge gedanklich mit einer Frau verbinden konnte, in die ich mich einmal verliebt habe. Ich bin also befangen. Wie sie inmitten von Ungeziefer und Drecksbrühe, die man ihr über den Kopf schüttete, in einem ausrangierten VIP-Schlitten Sekt schlürfte, statt "Sterne" (und damit Essen) für ihre Mitkandidaten zu sammeln; wie sie im Backgroundbericht mit einem Motocross-Moped in einen Erdhaufen fuhr oder beim "Promi-Dinner" in die Haustür rannte, vor der ihre Gäste warteten; unglaublich geschickt, wie sie die Gehässigkeit der anderen und das Mobbing-Bedürfnis des TV-Publikums auf sich zieht, um das Beste aus die...

Buddhistisches Liebesgedicht

Suche Dich seit Tausenden von Jahren, laufe Millionen Blasen an meine Füße, die gefüllt sind mit Zähren. Nun stehst du vor mir und jedes Wort stimmt, ohne Plan oder Vorsatz. Ich löst sich auf, macht Platz für die große Illusion der schwebenden Sehnsucht des ewigen schwarzen Lochs im Bauch. Wann immer du dich verschließt, treiben meine Augen im Meer. Wenn du das, was ich war, auch diesmal nicht erkennst, dann erinnere dich doch bitte im nächsten Leben.