Wie anders kann man des Buddha Shakyamuni Werdegang verstehen als eine Mahnung, sich auf dem Weg zur Erkenntnis strengster Askese zu enthalten? Andererseits lesen wir leider auch in buddhistischen Schriften von Wunderkräften, die dem ernsthaft Übenden zuteil werden können. Das führt dann auf solche Abwege wie im tibetischen Buddhismus und insbesondere der Nydahl-Sekte, wo man durch Einweihung in die Bewusstseinsübertragung Phowa zum rechten Zeitpunkt während des Sterbeprozesses geistig in ein "reines Land" übergehen oder gar mit Toten kommunizieren können soll. Die Grundlage für solche Hoffnungen, die dem Menschen seine Angst vor dem Sterben mildern, findet sich auch in anderen Religionen. Gerade bricht sie sich in Indien Bahn. Ein Yogi will seit 70 Jahren keine Nahrung und kein Wasser mehr zu sich genommen haben. Was für ein Bullshit! Nun liegt er im Krankenhaus und isst und trinkt seit ein paar Tagen auch dort angeblich nichts. Ich habe mal die Mutter eines Kum...
Kommentare eines Zen-Rüpels