Wer dem Geld hinterherjagt, ist ein Getriebener, hat immer dringende Angelegenheiten. Wer dem Dharma hinterherjagt, geht langsam und leicht. Findest du das langweilig? Vielleicht ist es wirklich öde, anzuhalten, um den Duft einer Blume zu riechen oder einem Vogelgesang zu lauschen. Vielleicht ist das Glitzern von Gold tatsächlich überwältigender als der Anblick des eigenen Ursprünglichen Gesichtes. Was wir brauchen, ist wohl eine bessere Definition von dem, was ein wahrer Schatz ist. Die Menschen suchen nach einem leichten Weg. Der schwierige, den man durch problematische Erfahrungen und schmerzhafte Erkenntnisse gewinnt, interessiert sie nicht. Stattdessen suchen sie nach einer Abkürzung. Wahre Dharma-Sucher fürchten Abkürzungen. Sie wissen es besser. Sie wissen, dass es ohne Anstrengung kein Vollenden gibt. Das treibt sie an. Die große Qualität von Weisheit ist, dass sie mit dem antwortet, was nötig ist. Wie ein wohl gesetztes, spitzes Schwert, das stets...
Kommentare eines Zen-Rüpels