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Verse des Zen-Mönches Shôtetsu (1381-1459)

Wie natürlich sie einander zur rechten Zeit begegnen: Das Wasser, das nicht denkt: "Komm, nimm dir hier deine Herberge!" Der Mond, der nicht nach einer Unterkunft fragt. *** Da niemand zu Besuch kommt,  habe ich keinen zum Quatschen, was mein Haus zu einem Ort macht, wo ein Mensch ohne Sorgen lebt. *** Mit jedem neuen Frühling sprechen die Blüten kein Wort und legen doch den Dharma dar. Sie wissen um dessen Kern von den sich zerstreuenden Sturmböen. *** Hier bin ich nun, fort von der grausamen Welt, auf einer Insel, und vertraue den Faden meines Lebens einer Leine ohne Haken an! (Steven D. Carter: Unforgotten Dreams. New York 1997)