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Bestes buddhistisches Schimpfwort gesucht

Angeregt durch die Empfindsamkeiten auf einer Mailingliste und anderswo im Netz rufe ich nun einen Wettbewerb aus: Gesucht ist das härteste buddhistische Schimpfwort.     Ich geb mir hier in diesem Blog seit Anfang des Jahres Mühe, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen, z.B. auch dem, dass der Buddha nie aus der Haut gefahren wäre oder nie Leute runtergeputzt hätte (was ich  bzw. Bhante Dhammika am 21.02. widerlegte). Immer wieder verfallen Buddhisten in eine Art "Gesinnungsschnüffelei", wenn sie mit dem Hinweis auf die Rechte Rede Diskusssionen abwürgen wollen, die ihnen selbst Unwohlsein bereiten (und damit den Stand ihrer Entwicklung von Gleichmut dokumentieren). Statt nämlich zu begreifen, dass die Gesinnung eines anderen, zumal in Online-Foren, nicht ohne Weiteres erschließbar ist, haften sie am Buchstaben, an den Worten, wie Schriftgelehrte, die den Sinn dieses Satzes nicht verstehen:    "Was da aber bei einem, der mit heiligem, ungetrübtem Herzen ...

Erbärmlicher Schleimfresser:
Rechte Rede bei Buddha

Der Buddha kritisierte nach der Überlieferung heftiger, als manche Buddhisten heutzutage meinen, die mit der Keule der "Rechten Rede" schnell zur Hand sind, wenn ihnen eine Meinung nicht passt. Er sagte, man solle stets aus Mitempfinden und zur rechten Zeit kritisieren. (M I, 395)    Als Devadatta die Sangha übernehmen wollte, nannte ihn Buddha Chavassakhelapakassa. Chava ist die Leiche, khelapaka der "Schleimfresser". (Vin. II, 188) Als der Mönch Arittha durch die Gegend lief und verkündete, sinnliche Freuden seien kein Hindernis auf dem Weg der Befreiung, nannte er ihn wiederholt einen Dummkopf (mogha purisa). (M. I, 132) Laien, die Aberglauben praktizierten, wurden vom Buddha als Ausgestoßene (candala), Schmutz (mala) und Abschaum (patikittha) der Laiensangha bezeichnet. (A. III, 206)  Über Makkhali Gosala, den der Buddha für einen Betrüger hielt, sagte er: "Ich kenne keinen, der so vielen Menschen und Göttern Verlust und Unbehagen bereitet, wie Makkha...