Und wieder muss ich mich korrigieren. Nachdem ich die Koechin aus dem im letzten Beitrag erwaehnten Hotel einmal beim Ablegen der Speisen ansprechen konnte, bestaetigte sie zwar den dahinter stehenden Geisterglauben, sagte zu meiner Ueberraschung jedoch auch, es sei ihr egal und wuerde niemanden veraergern, wenn ein Passant das vorzuegliche Essen aus der Hotelkueche zu sich naehme. Diese erfreuliche Neuigkeit aenderte jedoch nichts an der Auffassung meiner Khmerfreunde, das gehoere sich nicht. Tatsaechlich hatte die Security des Hotels ein paar Mal beobachtet, wie andere Obdachlose sich das Essen unter den Nagel rissen. Einer der Waechter fuehrte ein kurzes Gespraech ueber Buddhismus mit mir, in dem er einen meiner Lieblingssaetze gebrauchte: "You are Buddha." Worauf ich erwiderte: "And you are Buddha, too." Was uns zum Schmunzeln brachte. Buddha ist fuer ihn wie die Luft zum Atmen. Ein paar Tage sah ich die kambodschanische Familie nicht. Gestern war ich ger...
Kommentare eines Zen-Rüpels