Hekiganroku #19 Freitag, 01. März 1963 Guteis Heben des Fingers Gutei lebte in einer kleinen Einsiedelei, um den heftigen Verfolgungen in der ersten Hälfte des neunten Jahrhunderts n. Chr. in China zu entgehen. Eines Tages besuchte ihn eine Nonne namens Jissai, die mit ihrem Hut auf dem Kopf und ihrem Pilgerstab in der Hand eintrat. Sie sah sich auf dem Platz um, auf dem Gutei saß, und sagte: "Ich werde meinen Pilgerhut abnehmen, wenn du mir eine zufriedenstellende Erklärung gibst." Als er nichts sagen konnte, begann sie zu gehen. Er versuchte, sie aufzuhalten, denn es war schon spät und dunkel draußen. Da sagte sie: "Wenn du mir ein einziges gutes Wort sagen kannst, um mich aufzuhalten, werde ich gerne bleiben." Als er das nicht konnte, schämte er sich sehr und beschloss, seine Einsiedelei zu verlassen und auf eine Pilgerreise zu gehen, um den Buddhismus weiter zu studieren. In dieser Nacht träumte er, dass ein Bodhisattva ihn besuchte und sagte, dass ein inkarnier...
Kommentare eines Zen-Rüpels