Der Buddha kritisierte nach der Überlieferung heftiger, als manche Buddhisten heutzutage meinen, die mit der Keule der "Rechten Rede" schnell zur Hand sind, wenn ihnen eine Meinung nicht passt. Er sagte, man solle stets aus Mitempfinden und zur rechten Zeit kritisieren. (M I, 395) Als Devadatta die Sangha übernehmen wollte, nannte ihn Buddha Chavassakhelapakassa. Chava ist die Leiche, khelapaka der "Schleimfresser". (Vin. II, 188) Als der Mönch Arittha durch die Gegend lief und verkündete, sinnliche Freuden seien kein Hindernis auf dem Weg der Befreiung, nannte er ihn wiederholt einen Dummkopf (mogha purisa). (M. I, 132) Laien, die Aberglauben praktizierten, wurden vom Buddha als Ausgestoßene (candala), Schmutz (mala) und Abschaum (patikittha) der Laiensangha bezeichnet. (A. III, 206) Über Makkhali Gosala, den der Buddha für einen Betrüger hielt, sagte er: "Ich kenne keinen, der so vielen Menschen und Göttern Verlust und Unbehagen bereitet, wie Makkha...
Kommentare eines Zen-Rüpels