Vor zwei Tagen starb der in Thailand als Arahant angesehene Mönch Maha Bua. Er war fast 100 Jahre alt und gilt als einer der herausragenden thailändischen Mönche der Waldtradition. Vor einigen Jahren wurde er durch seine harsche Kritik am damaligen Premier Thaksin bekannt, die diesen zu einer Klage gegen eine Zeitung veranlasste, in der Maha Buas Reden erschienen war. Als der König einschritt, wurde die Klage zurückgezogen - die sich aufgrund einer gewissen Unantastbarkeit von Mönchen nie gegen Maha Bua selbst gerichtet hatte. Im Video unten kann man sich von seiner jovial-humorvollen, direkten und kritischen Art überzeugen, zuweilen mag jedoch auch etwas Arroganz durchschimmern (siehe Teil 2 auf youtube). Am neuen Flughafen Bangkoks, der nicht zuletzt auf Thaksins Initiative hin entstand, bekam ich zwar wieder keine Bangkok Post, aber eine Masseuse war nicht die einzige, die Thaksin dafür lobte, die medizinische Versorgung bei Unfällen zeitweilig verbessert zu haben. Wie auch immer, Mönche, die sich in die Politik einmischen, begeben sich natürlich auf Glatteis. Was mich wundert, das ist, wie ganz banale Thesen von der Gier der Mächtigen, die wohl jeder zweite meiner schlichten Nachbarn von sich geben könnte, aus dem Munde eines Waldmönches plötzlich eine so große Bedeutung erlangen. Viel wichtiger, und dafür schätze ich ihn, ist sein Verständnis des Dhamma. Eine zentrale Aussage Maha Buas, eines Schülers Ajahn Muns, lautet: Citta, der strahlend-klare und gewahre Herz-Geist, sei nicht der Zerstörung unterworfen wie das Unbeständige (anicca), Leiden (dukkha) und Nicht-Selbst (anatta), Citta sei "todlos" und von unabhängiger Wirklichkeit.
Aktueller mehrteiliger BR-Podcast zu diesem Zen-Schmarotzer (2026) Weiterer kurzer Blog-Eintrag zu Kopp Schon wieder ist mir das Wasser aus dem abgedeckelten mittelgroßen Mikrowellen-Gefäß gespritzt, als ich mit dem dafür vorgesehenen Programm "A-5" meine Spaghetti kochte. Die ganze Mikrowelle ist von innen nass. Muss ich nun erst den Stecker ziehen, ehe ich sie trocken reibe? Apropos Stecker ziehen ... Es gibt ja Foren, wie buddhaland.de, die glauben, wenn sie zensieren - und andere Foren zur Zensur treiben -, könnten sie die Wahrheit unterdrücken. Drum schreibe ich es hier nochmal: Wolfgang Zensho Kopp ist kein authorisierter Zen-Meister. Er beruft sich auf Soji Enku - das ist aber nichts anderes als der Mönchs (Ordinations)-Name von Francois Viallet, den er von Uchiyama Roshi bekam. Viallet war selbst ein guter Übersetzer und Schüler, aber kein authorisierter Meister, konnte demnach niemanden wie Kopp zu einem Lehrer ernennen. Da Viallet auch in meiner Heimatstadt Fran...
schade, dass die Menschen viel Unsinn schreiben über Menschen die sie persönlich nicht kennen, sondern von denen sie nur die Meinungen anderer gelesen haben.
AntwortenLöschenWirklich schade
Haha. Das mir Heilige (ariya bhumi) arrogant vorkommen, habe ich auch schon mal bei anderen gedacht. Gut hier zu lesen, das es anderen auch so geht.
AntwortenLöschenDas es so ist, liegt wohl an meiner Sicht der Dinge. Immerhin geht's bei denen um nichts als die Wahrheit. Und davon habe ich wirklich noch keine Ahnung ;-)