Freitag, 11. März 2011

Die Erde bebt

Eben erzählte eine Expertin auf CNN (während sie auf NHK die vom Tsunami gefährdeten Präfekturen in mehreren Sprachen runterbeteten), dass die Japaner zunehmend die Bauweise ihrer Häuser an buddhistischen Tempeln ausrichteten, weil man festgestellt hatte, dass diese den Erdbeben häufig widerstanden, ja sich mit ihnen quasi mitbewegten.  
   Heute morgen war ich mal wieder besonders dankbar, in einer Region zu leben, die von Naturkatastrophen weitgehen verschont bleibt. Und doch fühle ich mich auch körperlich dem Wandel etwa des Wetters zunehmend verbunden: Ist es bewölkt, steigt die Anzahl meiner Migräneattacken. Bei Sonnenschein geht's mir besser. Eine seltsame Form von Einheit mit der Natur, zumal es kein Gut und Böse darin zu finden gibt ... 
   Das sind vielleicht Problemchen, mag da einer kopfschüttelnd denken ...

Das Leben ist ein einziger Widerspruch: „Hast du gesehen, was der da angestellt hat?“ Dabei hättest du es am liebsten selbst getan! (Kôdô Sawaki Rôshi [Foto])

"Ihrer Meinung nach ging es im Eheleben nur um möglichst effektive Sabotage. Und das Leben insgesamt sei ein endloses, deprimierendes Amalgam von öffentlich zur Schau gestellter Integrität und privater Hemmungslosigkeit." (Stefan Merrill Block: Wie ich mich einmal in alles verliebte. Köln 2008)

Ich habe festgestellt, dass die meisten Besucher wegen der Sexskandale auf diese Seite kommen. Wir sollten bei der Lektüre innehalten und uns anhand der obigen Zitate auch mal selbst befragen.

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