Dienstag, 1. März 2011

E.L. Doctorow

"Zwanzig Stunden am Tag sitzt er mit gekreuzten Beinen in einem zugigen Farmhaus, sie meditieren nämlich wirklich in diesen Zen-Klöstern, es wird da mitnichten herumgevögelt. Und Angel hat zur Abwehr nichts anderes aufzufahren vermocht, als dass sie am Zen-Buddhismus schon immer einen egoistischen Zug herausgespürt habe, aber darauf gibt es wahrscheinlich eine Antwort, wenn ich Zen nur richtig verstehe, was ich nicht tue, was bedeutet, dass ich es tue."
(E.L. Doctorow: Das Leben der Dichter, Köln 1995)

"Wir hatten so einen Scherz, Langley und ich: Jemand liegt im Sterben und fragt, ob es ein Leben nach dem Tode gibt. Ja, lautet die Antwort, nur nicht deins."

"... wie furchtbar dieses Bewusstsein ist, dass sich unabänderlich seiner selbst bewusst ist."
(E.L. Doctorow: Homer & Langley, Köln 2011)

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