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Posts

Neues aus Phat Hue:
Hue Bao wird in tibetische Klosteruni geschickt

In letzter Zeit stöhnten Zeitungsmacher immer wieder auf, die Printauflagen wurden kleiner und die Netzgemeinde wehrte sich gegen kostenpflichtige News. Wenn man sich am Beispiel eines jüngeren Artikels der FAZ-Lokalredaktion mal verdeutlicht, dass hier überhaupt nicht mehr hinreichend recherchiert wird, obwohl die Redaktion vorgewarnt war, und sich ein Journalist erneut für Werbung missbrauchen lässt, dann darf man den Auflagenrückgang auch als Klatsche für Schlamperei ansehen.    In besagtem Artikel geht es im Wesentlichen um Hue Bao, jenes Kind, das seine Eltern nach Phat Hue abschoben und dem dort eingeredet wird, es sei die "Wiedergeburt eines sehr bedeutenden Mönches". Der "Abt" der Pagode sieht in ihm gar den künftigen "Halter" der Lin-chi-Linie, jener "Zen-Tradition, der er selbst angehört". Hue Bao soll nun, mit 14 Jahren, in die südindische Klosteruniversität Sera Jey gehen, und das 14 Jahre plus eine anschliessende Le...

Best of FOYAN (Qingyuan, 1067-1120)

In meiner Zen-Schule gibt es nur zwei Arten von Krankheiten. Die eine besteht darin, nach einem Esel zu suchen, der einen Esel reitet. Die andere besteht darin, sich zu weigern, vom Esel wieder abzusteigen, wenn man ihn schon bestiegen hat. (...) Ich sage dir, du brauchst den Esel nicht zu besteigen, du bist der Esel! Die ganze Welt ist der Esel! (...) Wenn diese beiden Krankheiten vergangen sind und nichts in deinem Geist zurückbleibt, dann wirst du ein Wanderer des Weges genannt. Was gibt es dann noch? Darum fragte einst Zhaozhou den Nanquan: "Was ist der Weg?" Und Nanquan antwortete: "Der gew öhnliche Geist ist der Weg." Sobald du nicht-unterscheidendes Wissen erlangst, haben wir etwas, womit wir arbeiten können, etwas, worüber wir sprechen können. Lass mich etwas fragen: Warum zollst du einem Symbol der Weisheit Respekt? Erkennt dieses Symbol dich an, wenn du dies tust? Stimmt es mit dir überein? Wenn es dich anerkennt, wie kann das sein, wo es doch...

Veggie-Day oder: Warum Peter Singer Tiere missversteht

Vor ein paar Jahren stellte ich in einem buddhistischen Forum fest, dass einige Buddhisten ihren Vegetarismus auch auf Thesen des Philosophen Peter Singer ("Animal Liberation") gründeten. Ich möchte kurz herleiten, warum sie nicht mit meinem Zenverständnis vereinbar sind. Eine Einschränkung des Fleichkonsums aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen halte ich durchaus für angebracht. Hier stellen sich jedoch andere Fragen der Ethik. Betrachten wir uns Singers Thesen. 1) Interessenutilitarismus: Die Interessen der von einer Handlung betroffenen empfindungsfähigen Wesen sind gleichberechtigt zu berücksichtigen. 2) Nur empfindungsfähige Wesen haben einen solchen Anspruch auf moralische Rücksicht. 3) Tiere gehören dazu, sie können "Leiden und Freude" empfinden. 4) Tiere wollen nicht Teil eines Nahrungsmittelprozesses sein, die Massenhaltung widerspricht ihrem Interesse. 5) Menschen benötigen kein Fleisch zum Überleben. Peter Singer sucht zun...

Der Fall SHENG YEN (1930-2009)

Interessiert an einem der "Grossen Vier" buddhistischen Lehrer Taiwans, habe ich mir vor einiger Zeit Texte von Sheng Yen besorgt, der schon mit 13 Jahren Moench geworden war und spaeter auch einen Doktortitel in buddhistischer Literatur machte. Da er zwischenzeitlich, wenn auch mehr aus logistischen Gruenden, sogar Soldat war, hatte ich von ihm eher Bodenstaendiges erwartet. Sein ausgiebiger Kommentar zum "Sutra der Vollstaendigen Erleuchtung"  (auf das ich hier demnaechst noch eingehen werde), einem der Kerntexte fuer chinesische Mahayana-Buddhisten neben dem Shurangama-Sutra und dem Sraddhotpada-Shastra, enttaeuschte dann jedoch im Detail. Die Gruende liegen in seiner monastisch-konservativen Sichtweise der Ethik sowie seiner Deutung der Karmalehre und der Fehlbarkeiten eines Lehrers.  Zwar erkennt Sheng Zen, dass "erwachte Wesen" sich aus Weisheit moralisch verhalten (S. 111 der engl. Fassung), behauptet dann jedoch, die Ebene des "Nicht-Denk...

Weisheiten des Bogenschuetzenmeisters AWA KENZO (II)

Statt Mitleid bei einer Situation zu empfinden, handle lieber! *** Um welche Kunst es sich auch dreht, das Wesentliche dabei ist, zu begruenden, wer du wirklich bist. Dies bedeutet, sich vom ego-zentrierten Selbst zum absoluten Selbst zu bewegen. *** Schmiede deine Tatkraft durch Uebung und Erfahrung.  Dein Geist ist nicht dein Sklave. Er benoetigt Nahrung. *** Verschwinde, Eitelkeit - und da bist Du! *** Wenn du das Ziel als deinen Feind betrachtest, wirst du keine Fortschritte machen.  Das Ziel ist nur ein Bezugspunkt, nicht dein Gegner. *** Menschen haengen sich stets an Dinge. Uebung beginnt, wenn du mit diesem Anhaften aufhoerst. *** Die Probleme der Gesellschaft gruenden nicht auf fehlgeleiteten Ideen. Sie folgen aus Krankheiten des Gemuets. *** Schiesse mit Geheimnis, Gleichmut, Tiefe und Klarheit. *** Harmonisiere Waerme, Staerke, Vornehmheit, Ausgedehntheit, Weisheit und Stille, wenn du schiesst....

Weisheiten des Bogenschuetzenmeisters AWA KENZO (I)

(Awa Kenzo (1880-1939) war der Lehrer, der durch Eugen Herrigel bekannt wurde.) Dankbarkeit wird dich mutig machen. *** Wenn du schiesst, dann schiesst du fuer Tausende. Es ist nicht einfach ein Wettbewerb.  Deine Uebung besteht darin, dich mit dem gesamten Universum zu konfrontieren.  Deine Gegener sind zahllos. *** Schiesse mit deinem Charakter. *** Mache weiter Fortschritte, bleibe nicht stehen. Denke an einen Kreisel:  Er bewegt sich um ein stabiles Zentrum, dreht und dreht sich, bis er schliesslich erschoepft umkippt. *** Mache jeden Schuss zu etwas Neuem. *** Jeder Mensch ist anders. Druecke diesen Unterschied aus, wenn du schiesst.  Schiesse in einem Stadium der Reinheit, in Harmonie mit Himmel und Erde. *** Der Tod mag nahe oder fern sein. Transzendiere ihn durch Nicht-Denken, Nicht-Gedanken.  Tue, was du tun musst, ohne Bedauern. *** Nehme das Ziel mit deinem Bauch ins Visier. **...

Skandal! Buddhisten protestieren gegen liegenden Buddha!

Ziehen in Deutschland nicht etwa nur "mittelalte Maenner mit asiatischen Frauen", sondern vielleicht gar alte Maenner mit ehemaligen Freudenmaedchen auf dem Viktualienmarkt eine Protestaktion  gegen eine wie umgestuerzt wirkende Buddhastatue ab, die auf dem Sockelboden den Vermerk "Made in Dresden" traegt? Was an einem liegenden Buddha tatsaechlich aufregen sollte (der sich in Asien durchaus mit nach oben gewandtem Gesicht finden laesst, jedenfalls, wenn man den rechten Blickwinkel hat), ist bei der Muenchner Kunstaktion, dass er sogar die ideale Meditationshaltung des Lotussitzes beibehaelt. Jeder, der seine Freude am buddhistischen Sitzen hat, wird wohl frueher oder spaeter selbst mal derart mit verschraenkten Beinen auf den Ruecken kullern, ob nun gewollt oder unfreiwillig (etwa nach dem Einschlafen bei einem Rohatsu-Sesshin). Im Buddhismus gibt es kein Bilderverbot, und gerade im Zen ist die Erkenntnis, dass alles die Buddha-Natur besitzt, die Grundlage einer E...

Schmidtchen Schleicher

Aufs Detail sehen, Achtsamkeit. Das ist praktizierter Buddhismus. Zum Beispiel wenn der Ex-Kanzler Helmut Schmidt mal wieder selbstherrlich im oeffentlichen Fernsehen rauchen darf. Also Obacht, was sagt er nun? Er konnte kuerzlich noch mal seinen verehrten Freund Lee Kuan Yew, den dekadenlangen Chef Singapurs, besuchen. Lee hat zweifellos seinen Loewenanteil daran, dass aus einem Stadtstaat der so genannten Dritten Welt eine moderne Wohlstandsgesellschaft werden konnte, vor allem dank der Offenheit fuer Einwanderer (und deren Arbeitskraft) und einem strengen Regiment ueber abwegiges Verhalten.  Doch Schmidt sieht nur, was er sehen will, denn dass es dort den Menschen so gut gehe, stimmt laengst fuer einige nicht mehr. Die Lebenhaltungskosten, insbesondere die Mieten, haben mich selbst bisher davon abgehalten, in Singapur einen Zwischenstopp zu machen. Vor allem aber auch ein Regelwerk , das sogar Urinieren in der Oeffentlichkeit mit knapp 100 Euro in Rechnung stellt, neuerdin...

Warum Reichsein nicht mit Weisheit einhergeht

In Thailand gab es kuerzlich wieder einige Aufregung um Moenche, die zu Geld gekommen sind. Der erste Fall handelt von Berobten, die - sonnenbebrillt und mit iPods hantierend - in einem Privatjet gefilmt wurden. Keine Frage, das geht auch der thailaendischen Bevoelkerung zu weit. Etwas komplizierter lag die Sache bei den beiden  Lottogewinnern  aus einem Tempel in Pattaya, die zusammen umgerechnet etwa eine Million Euro einsackten. Vom ersten Gewinner, dem der Loewenanteil zustand, hoerte man zunaechst, er sei ueber 80 Jahre alt und sofort nach Bekanntgabe seines Glueckes "verschwunden". Der zweite Gewinner war gerade erst (fuer die Dauer von zwei Wochen) ordiniert worden, hatte das Los aber vor der Ordination gekauft und scheint so aus dem Schneider zu sein, zumal seine Geschichte die Herzen des Volkes anruehrte: Er wuerde das Geld seiner Mutter geben, ansaessigen Waisenhaeusern spenden und fuer die Suche nach seinem in den USA verorteten Vater verwenden. Weiter hies...

Buddhismus 7.0 oder:

Was ueber Stephen Batchelor hinausgeht

Die Thesen von Stephen Batchelors "Buddhismus 2.0" oder "saekularem Buddhismus", wie kuerzlich in  Buddhismus Aktuell (02/13) zusammengefasst, halte ich fuer wenig fortschrittlich, ja sogar reaktionaer. Batchelor sieht seine Gedanken als Antwort auf unsere Zeit und als Gegenentwurf zur Religion. Tatsaechlich laesst sich aufzeigen, dass sie in Antworten vergangener Zeiten gefangen sind und sich dabei ganz auf Religion verlassen, denn diese bedeutet im Wortsinne eine Sorgfalt und ein Achtgeben auf Vorzeichen und Vor schriften. Zunaechst beruft sich Batchelor ausgerechnet in erster Linie auf den Pali-Kanon, also nicht etwa auf juengere buddhistische Ueberlieferung der Mahayana-Schule. Er trachte danach, die vierte der Edlen Wahrheiten zu verwirklichen, also durch den Achtfachen Pfad Leiden auszuloeschen. Bei der Lektuere des Pali-Kanon liesse er sich vom Gedanken leiten, was daran spezifisch buddhistisch sei und nicht aus der indischen Kultur abgeleitet werden ko...

Das Praktizieren der vier Tugenden (brahmavihara)

Brahmavihara sind im Buddhismus "vier unermessliche Geisteszustaende", naemlich Guete (metta), Mitempfinden (karuna), Mitfreude (mudita) und Gleichmut (upekkha).  Zu den Gemeinplaetzen von Buddhisten gehoert, dass diese Eigenschaften meditativ zu erlangen seien. Auf einer Webseite von  Buddhanet  wird erklaert, wie das geht. Die Seite wird vom australischen Theravada-Moench Pannyavaro verantwortet, der vor allem beim Burmesen Sayadaw U Janaka in die Lehre ging.   "One should cultivate the wish to be happy." Vom Zen-Standpunkt ist sowohl das Konzept von Gluecklichsein zu hinterfragen (worunter ja jeder etwas anderes verstehen mag) als auch das Konstruieren eines Wunsches, also einer Anhaftung. Letzteres zumindest muesste auch einem Theravadin als Widerspruch auffallen.  Im Folgenden soll diese Art des Wohlwollens natuerlich auf Freund und Feind, also alle Menschen ausgedehnt werden. Wie ist es moeglich, dass ein solches Wohlwollen Dikatoren wie Assad ...

Buddhistische Orgasmen

Kuerzlich ist mal wieder ein Link von meiner kleinen Empfehlungsliste rechts verschwunden. Er fuehrte zu einer vom verstorbenen Hsu Yun inspirierten Gruppe, deren Lehrerin in China authorisiert wurde. Vor wenigen Wochen hatte mich noch jemand aus einer davon abgespaltenen Fraktion ueber die wahreren Nachfolger des Meisters in Kenntnis setzen wollen, das Uebliche also, was man in Zenkreisen so an Grabenkaempfen erlebt. Die Splittergruppe hatte sich von der anderen distanziert, als diese den Krieg im Irak unterstuetzte. Tatsaechlich hat mich an deren Website beeindruckt, dass man dort Soldaten zu Wort kommen liess und nicht ausgrenzte oder unsichtbar machte, wie es bei so vielen anderen Buddhisten geschieht.  Nun aber publizierte "Dr. Sex" Zernickow die deutsche Uebersetzung eines Zenwerkes von Hsu Yun (offenbar nicht ohne ihr ein Foto von sich beizugeben, wie ich las) und dankte dafuer jenem Hsu Yun-"Haupt"ableger in den USA. Das machte mich stutzig. Schnell ste...

Der oder die androgyne Bodhisattva

(Seidenmalerei aus Japan, 17. oder 18. Jahrhundert, wurde mir freundlicherweise von jener Lehrerin geschickt, die ich kommende Woche kritisieren werde.)

Engagierter Buddhismus: Rummel statt Marktplatz

Wenn wahr ist, was Wikipedia schreibt, dann geht der Begriff "Engagierter Buddhismus" auf Thich Nhat Hanh zurueck und sollte wohl eher als "engagierter Kommunismus" verstanden werden. Einige seiner Vertreter haben sich auf Gebieten betaetigt, die schon Jesus im Neuen Testament empfahl ("Was ihr einem von diesem angetan habt, das habt ihr mir angetan") und sich Kranken und Gefangenen zugewandt. Kuerzlich stiess ich auf ein Buechlein des Zen-Priesters Kobutsu Malone, der mehrere zum Tode Verurteilte bis zu ihrer Hinrichtung betreute (und ein scharfer Kritiker der Todesstrafe ist). Kobutsu zaehlte schon Choegyam Trungpa und Eido Shimano zu seinen Lehrern und ist ein Paradebeispiel fuer ein Zen, das sich auch auesserlich krampfhaft vom "gewoehnlichen Menschen" zu unterscheiden sucht. Dazu zaehlt sein Tragen eines goldenen Rakusu (offenbar ein Geschenk von Shodo Harada Roshi) ebenso wie seine Auffassungen zur Seelsorge im Knast. Er benennt "B...

Die Kalama Sutta oder: Wie man einem Kult beitritt

Die FWBO (Friends of Western Buddhist Order), die sich nun "Triratna Buddhist Community" nennen, waren mir frueher als vornehmlich homosexuelle buddhistische Laienbewegung erschienen. Kuerzlich stiess ich auf den Blog eines ihrer Mitglieder, die sich natuerlich auch neue Namen geben muessen, in diesem Fall Jayarava . Einige seiner Thesen erregten meine Neugier, so leitete er z.B. aus dem Wandel der Reinkarnationsvorstellungen im Palikanon ab, dass man einen solchen Wandel heutzutage womoeglich fortsetzen koenne und damit die Wiedergeburtslehre zur Debatte stuende. Vielleicht sollte ich dieses Buerschchen mal verlinken, dachte ich mir. Dann jedoch folgten zwei Kommentare meinerseits, und seine Antworten zeigten mir, dass sich hier mal wieder ein Theravada-Affiner um sich selbst dreht (auch wenn der Gruender des FWBO vom tibetischen Buddhismus herkam). Jayarava geht es, mit Bezug auf die Kalama Sutta , zunaechst darum festzustellen, dass "westliche Buddhisten diesen T...

Warum auch die Y-BUDDHISTEN gern meditieren

Sam Harris, Thomas Metzinger, Glenn Wallis, um nur ein paar zu nennen, hinterfragen alle kritisch die Dogmen, Sprache, Behauptungen von Buddhisten. Wallis fuehrte fuer diese den Ausdruck "X-Buddhisten" ein und benutzte ihn fortan wie ein Stigma. Interessant ist, dass alle Genannten an der buddhistischen Meditation festhalten. Sie unterscheiden sich in dem Ausmass, in dem sie transzendente Erfahrungen ("Erwachen") fuer moeglich halten bzw. wollen diese wissenschaftlich auf den Pruefstand stellen.  Kuerzlich fiel mir in einem Blog der Y-Buddhisten, wie ich diese nun nennen moechte, auf (englisch ausgesprochen klingt Y ja wie "Why?", und genau diese Frage stelle ich gleich: Warum eigentlich meditieren diese Y-Buddhisten?), dass sie manchmal zu den gleichen Schluessen kommen wie die von ihnen kritisierten X-Buddhisten. Z.B. was die Ueberfluessigkeit (bzw. Unmoeglichkeit) von "Jhanas" angeht, Erfahrungen etwa der Raum- und Bewusstseinsunendlichke...

Viele Haiku ... und ein Tanka

[Ich habe alle meine Haiku, die hier verstreut im Blog standen, in diesem Beitrag zusammengefasst. (August 2019)] Zikadenzirpen vibriert in meinen Ohren. Sanfter noch dein Ruf. * Quakende Enten jagen quakende Enten und lieben sich doch … * Schon wieder erholt – wie viele Leben hat die Eintagesfliege? * Auf der Veranda schau ich Mauerseglern nach und will auch flirten. * Am Grab des Freundes seine Mutter tief betrübt. Zu früh … Baby schreit. * Am Sra Srang im Gewitter kniend Flötentöne.  * Schnatternde Gänse rupfen hastig Sommergras – ist doch genug da … * Gelber Schmetterling schlägt den Flügel mir ans Ohr. Ich geh nicht k.o. * Fünfblätterblüten schrauben mir am Kopf vorbei. Das Vöglein lächelt. * Chrysanthemenduft. Zwei singende Zikaden. Es ist noch nicht kalt. * „Fahrkarten, bitte!“ Warte – Vögeln am Himmel möchte ich erst nachschaun! * Behen...