Freitag, 27. März 2015

Wolf-Dieter Nolting, Christoph Hatlapa und die "Rei-Bande" (II): Angebliche Mönchsordination

Indiz 6:
Über Wolf-Dieter Nolting wird beim "Zen Kreis Europa" und "Zen Kreis Kiel" behauptet:
"1986 wurde er im Myoshin-ji (Kyoto) zum Mönch ordiniert."

Über Christoph Hatlapa wird bei der Choka Sangha behauptet:
"1987 wurde er im Myoshinji-Kloster in Kyoto/Japan zum Zenpriester und Zenmönch ordiniert."

Ich habe den Myoshinji-Tempel diesbezüglich kontaktieren lassen und - unter Angabe ihrer bürgerlichen wie der buddhistischen Namen (Rei Shin bzw. Rei Ho) - gefragt, ob dies stimmt.  
Die Antwort des Myoshinji:

"Wir haben nachgeschlagen, aber die Namen der Personen sind nicht im Mönchsstand (僧籍 sôseki) der Gruppe/Sekte des Myôshinji.
Mit freundlichen Grüßen
Kyôke-Center" 

お返事遅れて申し訳ありません。
調べましたが、妙心寺派の僧籍にこの方の名はございませんでした。
よろしくお願いいたします。
教化センター

Kommentare:

  1. Namaste!

    "Hast'e was - bist'e was;
    hast'e nix - bist'e nix!"
    scheint hier das Stichwort zu sein.

    Vielleicht sollte man es lieber mit Tyler Durden ("Fight Club") halten, denn dieser sagt aus meiner Sicht zutreffend: "Alles was du hast, hat irgendwann dich!".

    Es wird schon einen übergeordneteren Sinn haben, weshalb Sôjun Rôshi damals sein "inka" ablehnte und nie selbst eines verlieh, während sein Rivale Yôsô Sôi mit seiner Urkunde hausieren ging und selbst zahlreiche "inka" verlieh.

    Den einen kennen wir als berühmten und beliebten, oder eben, als berüchtigten und verruchten (Anti-)Helden - den anderen eben nur als dessen Widersacher.

    Für mich bleibt er eine Lichtgestalt!

    Die Fragen sind doch letztlich immer:
    "Wer muss hier wem etwas beweisen?".
    "Bringt Selbstbetrug einen auf dem WEG weiter?"
    "Was beweist eine "inka-Bestätigung" eigentlich letztlich? Dass man auf hundert Kôans so geantwortet hat, wie es der überlieferten Norm entspricht...?"

    Meister Dôgen sagte im Genjôkôan:
    "Da gibt es Menschen, die Realisation über Realisation erlangen und Menschen, die sich innerhalb der Täuschung täuschen."

    Da dann aber "alle Wesen Buddhas sind", wie das Lotos Sutra, Meister Dôgen und Meister Hakuin mit Sicherheit zutreffend sagen, muss uns das alles doch eigentlich gar nicht jucken.

    Wenn es am Hintern juckt, dann wird gekratzt. So einfach ist das! *kratz-kratz*

    < gasshô >

    Benkei

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    1. Danke, Benkei! Das trifft den Punkt.

      Lass mich aber bitte noch ein Weilchen kratzen. In der TV-Serie "Men of a Certain Age" saßen mal Mitvierziger bei ihrem regelmäßigen Treffen in ihrem Lieblingsdiner und unterhielten sich über Zeichen des Älterwerdens. Einer meinte, er bräuchte nun zwei "Arschsalben".

      Ich brauche vier (Mitosyl, Tanolact, Proctosedyl, Heparin).

      Und muss mich trotzdem noch an der Backe kratzen ;-)

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