Mittwoch, 18. März 2015

Wolf-Dieter Nolting, Christoph Hatlapa
und die "Rei-Bande" (I)

Ich habe gerade die Liste der Lehrer, von denen der Asso-Blog abrät, um zwei Namen und ihr Gefolge erweitert: Wolf-Dieter Nolting (Rei Shin Bigan) und Christoph Hatlapa (Rei Ho). Beide Lehrer habe ich über die Webseiten ihrer Sangha kontaktiert und um eine Kopie ihrer Dharma-Übertragung (inka shomei) - ein Schriftstück (ichi mai) der Rinzai-Tradition - gebeten. Im Falle von Nolting antwortete ein Dirk Künne u. a., er habe sich "entschieden Nolting nicht mit derlei Kinderkrankheiten zu belaestigen", mit Bezug auf eine um diese Lehrer entbrannte Diskussion im Forum Buddhaland. Künne aus dem "Wol(k)entor-Tempel" hatte allerdings zuvor Folgendes angeboten: "Falls es Sie interessiert kann ich Ihnen noch alte Vorträge raussuchen aus den 80er Jahren (von Sesshins in Deutschland), in denen Saidan Oi Roshi offiziell die Liniennachfolge und Aufgaben von Hatlapa und Nolting anspricht." Zunächst bestand ich auf dem Beleg für die Dharma-Übertragung, die Nolting und Hatlapa behaupten, von Oi Saidan Rôshi (Hokoji) erhalten zu haben. Als man mir lediglich anbot, vor Ort Einblick in diese zu nehmen, bat ich im Gegenzug um diese Vorträge - es kam aber von Seiten Herrn Künnes nichts mehr. Wir werden uns nachher mit den Widersprüchen in den Zeitangaben beschäftigen, die allein schon aussagekräftig sind. 
   Anders lief es bei Christoph Hatlapa. Er sandte folgenden Bericht aus einer japanischen buddhistischen Zeitschrift als Beleg, mit den Worten: "Oi Saidan hat in dem Ihnen vorliegenden Artikel alle seine Dharmanachfolger 1997 öffentlich bekanntgegeben, darunter auch mich." Hatlapa hat die maßgebliche Textpassage in dem Artikel weder markiert noch übersetzt. Da er, wie man in seinen Podcasts hört, nicht einmal den namen "Jôshû" korrekt aussprechen kann, darf man sowieso davon ausgehen, dass er weder Japanisch kann noch sich lange genug in Zenklöstern aufhielt, um dort eine klassische Kôan-Schulung abzuschließen. Die entscheidende Stelle in dem Artikel lautet: 

„Es gibt von Oberpriester Oi Saidan 2 japanische Zen-Priester, 8 buddhistische Laienbrüder und 5 deutsche HÔSHI. [Es folgen Namen und Tempel der Japaner, darunter Muka Reikô (向井令孝).] Die deutschen HÔSHI sind Nolting (Anwalt), Eckhart (Lehrer), Hatlapa (Anwalt), Robert (Musiker) und Anato(h) (Ärztin).“ 

Bei so vielen Anwälten möchte ich das passende Vokabular wählen.

Der Hôshi (oder hosshi) ist lediglich ein Dharma-Lehrer (siehe Baroni: Illustrated Encyclopedia of Zen Buddhism, Rosen Pub Group 2002, S. 138). 

Sowohl über Hatlapa als auch über Nolting wird aber mehrfach, auch auf den Webseites ihrer Sangha, behauptet, sie hätten von Oi Saidan sogar den Rôshi-Status zugesprochen bekommen


"Rôshi" oder "shike" wird im Rinzai-Zen genannt, wer Dharma-Übertragung (inka shomei) durch einen anderen "rôshi" hat.

Dazu der Abt des Antaiji, der zeitweise in einem Rinzai-Tempel übte: "In Rinzai Zen, it is relatively easy to say who is a rôshi and who is not. Anyone who is authorized by another rôshi (i.e. his teacher) is a rôshi. This authorization (officially the "inka-shômei" document) is documented on a piece of paper, that is why it is also called colloquially "ichi-mai", that is "one sheet (of paper)"." [Mehr Infos zu den Rängen im Rinzai auf Englisch hier.]

Indiz 1: In den Kreisen dieser Lehrer wird offenbar "Dharma-Siegel" als "inka" verstanden (siehe den vorletzten Link oben). Niemand, der daraufhin angesprochen wurde, hat bisher bestätigt, je ein solches Übertragungsdokument von Nolting und Hatlapa gesehen zu haben oder es beschreiben zu können (obwohl beide mir per email anboten bzw. anbieten ließen, es vor Ort einzusehen).

Interessant ist auch: Ein "Zen-Meister" (shike) ist im Rinzai üblicherweise unverheiratet (siehe Jorn Borup: Japanese Rinzai Zen Buddhism, Brill Academic Pub 2008). 

Es befremdet mich, dass Hatlapa ein öffentliches Vorzeigen seiner Übertragungsurkunde ablehnt. Ich bin Tausende Kilometer von ihm entfernt und fordere daher andere auf, dort hinzugehen und ein Foto des Dokumentes zu machen.
   
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In einer weiteren email schrieb Hatlapa, auf die Frage, wann er denn nun "Dharma-Nachfolger" geworden sei: 

"Ich wurde 1993 als Dharmanachfolger von Oi Saidan Roshi bestimmt. Mein Dharmasiegel datiert vom 8.12.1993. Oi Saidan hat in dem Ihnen vorliegenden Artikel alle seine Dharmanachfolger 1997 öffentlich bekanntgegeben, darunter auch mich. Der Vortrag im Jahr 2000 [auf der EXPO] stellt lediglich eine öffentliche Bekräftigung dar."

Indiz 2: Siehe die email von Künne oben, in der von Artikeln aus den 80er-Jahren die Rede ist, wo bereits die Liniennachfolge von Hatlapa und Nolting angesprochen worden sein soll. 

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Kommen wir zu Wolf-Dieter Nolting, über den dies behauptet wird: 

"1986 wurde er im  Myoshin-ji (Kyoto) zum Mönch ordiniert und 1987 von Oi Saidan Roshi als Lehrer und als sein erster  deutscher Dharma-Nachfolger bestimmt."

Indiz 3: Schauen wir auf die Übersicht der Wiki über die Zen-Graduierungen, so wird deutlich, dass eine Ernennung zum Lehrer UND Dharma-Nachfolger nach einem Jahr Ordination nicht vorgesehen ist. 

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Einer derjenigen, der von Wolf-Dieter Nolting Dharma-Übertragung (inka shomei) bekommen haben will, ist Michael (Rei Ko) Sabaß. Auf der Webseite des Zen-Kreis Bremen heißt es: 

"1996 erhielt er von Rei Shin Sensei Dharma und Lehrerlaubnis."

Und hier heißt es sogar: 

"1990 begann Michael Sabaß seine Lehrtätigkeit im Zenkreis-Bremen unter Verantwortung von Rei Shin Sensei, der ihm 1995 die Dharma-Nachfolge und ein Jahr später die vollständige Lehrerlaubnis übertrug."

Indiz 4: Rei Shin, also Wolf-Dieter Nolting, ist laut dem Zen Kreis Basel erst 1998 selbst zum Rôshi ernannt worden. Nur ein Rôshi kann jedoch die Dharma-Nachfolge vergeben.

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Weiter heißt es bei Sabass über einen Sai Sho Sensei:

"Er wurde im Mai 2008 von Rei Ko Sensei [Michael Sabaß] zum Dharma-Nachfolger ernannt und im August 2009 als Zen-Lehrer anerkannt."

Noch einmal: Nur ein Rôshi ernennt im Rinzai einen anderen zum Dharma-Nachfolger (rôshi, shike). Damit ist selbstverständlich auch eine Lehrerlaubnis verbunden.

Obwohl weiter oben steht, dass Sabaß bereits 1995 oder 1996 die "Dharma-Übertragung" erhalten haben soll, wird er mit Bezug auf 2008 noch als einfacher "Sensei" (Lehrer) bezeichnet.

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Indiz 5: In diesem neueren Interview, das lange nach dem von Hatlapa gesandten Artikel entstand, erwähnt Oi Saidan Rôshi ausdrücklich nur noch Dr. Nadine (Rei Myo) Tierelinckx, die im Übrigen auf meine Anfrage zu ihrem Status - und dem der anderen "Rei-Brüder" - überhaupt nicht geantwortet hat:

"Sie ist Deutsche und sie war hier 10 Jahre. Dann habe ich ihr die Qualifikation (Dharmaübertragung) gegeben. 30 verschiedene Leute haben ein Zen-Dojo gegründet."

Dr. Tierelinckx schreibt auf Ihrer Webseite tatsächlich von einem langen Aufenthalt in Oi Saidans Tempel und von ihrer "Dharma-Übertragung" (inka shomei) im Jahre 2006. Dieser Begriff wurde aber im o.g. Interview nicht mit einer Fußnote versehen, so dass wir nicht wissen, welches japanische Wort Oi Saidan Rôshi benutzte - das Wort "Qualifikation" klingt jedenfalls verdächtig nach etwas anderem, und als solle hier erneut etwas verschleiert werden. Fest steht, dass er außer ihr die anderen 30, die Dôjôs gründeten, kurz zusammenfasste. Kein weiterer deutscher Schüler von ihm wird als Dharma-Nachfolger genannt, hingegen wird zwischen den Zeilen jeder abgekanzelt, der nicht lange genug bei ihm lernte - und nur als "Dôjô-Gründer" bezeichnet. Bemerkenswert. Und typisch japanisch, weil die anderen nicht einfach ihr Gesicht verlieren sollen. 


 

[ Nakata Yasutaka: "Liar Game"]

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Indiz 6:  In diesem Artikel aus dem Jahr 2006 (!) wird über einen der angeblichen "Dharma-Erben" namens Eckhart, der im o.g. Bericht aus der japanischen buddhistischen Zeitschrift im gleichen Atemzug (und Rang) mit Hatlapa und Nolting genannt wird, gesagt: 
"Eckhart Gattermann (...) war (...) von 1984 bis 1988 Schüler des Abtes und Repräsentanten mehrerer Zen-Linien, Oi Saidan Roshi. Gatterman (...) ist in seinem Glauben ordiniert, was dem Status eines Pastors in christlichen Gemeinden gleichkommt. Er war oft in Japan und er hat zudem die Lehrbefugnis."

Auf Gattermanns Sangha-Website heißt es: 

"Eckhart Reitetsu Gattermann ist seit damals [1984] Schüler von Oi Saidan Roshi und von diesem inzwischen als Nachfolger anerkannt worden."

Es ist kaum anzunehmen, dass Gattermann in einem Interview von 2006 den "Dharma-Erben"-Status geleugnet hätte, den sich Hatlapa und Nolting aus o.g. Bericht einer japanischen buddhistischen Zeitschrift aus dem Jahr 1997 ziehen, in dem Gattermann gleichrangig genannt wurde. Gattermann sah sich noch neun Jahre danach offenbar nur mit einer Lehrbefugnis ausgestattet, was den Kreis zur obigen Lesart "hôshi" (Dharma-Lehrer) schließt.

Aus den genannten Gründen rate ich davon ab, bei diesen Lehrern Zen zu praktizieren.

(Wird fortgesetzt, auch mit Bezug auf inhaltliche Verdrehungen der "Rei-Bande".)

[Anmerkung: Es ist anzunehmen, dass die verlinkten Websites inhaltlich infolge dieses Beitrages geändert werden. Ich habe deshalb Screenshots als Belege angefertigt.]

Kommentare:

  1. Meiner Meinung nach fehlen auf deiner Liste (aber ich glaube, die Diskusiion hatten wir schon einmal) zwei der großen: Geshe Kelsang Gyatso (Guru der NKT) und Daisaku Ikeda (Guru der Soka Gakkai).
    Aber eigentlich (zumal sich der Eindruck häuft, das es einfacher wäre, vertrauenswürdige Lehrer zu benennen, da bleibt ja kaum jemand übrig) wäre es IMHO sinnvoller, das Lehreramt als solches zu hinterfragen. Vor allem die Übersteigerung der Bedeutung. Sicher ist es sinnvoll, das es jemand gibt, der mir die Sitzposition erklärt und der Anprechpartner für Probleme ist. Aber braucht es wirklich mehr?
    Die Probleme scheinen sich ja zu häufen, wo der Lehrer überhöht wird. Auch in Shin gibt es ja Lehrer/Priester. Aber das sind die, wie es mal einer gesagt hat, der den Andachtsraum aufschliesst und die Blumen erneuert. Auch im Tai Chi Chuan gibt es Lehrer, aber sie sind nicht diese Überpersonen. Sie zeigen dir was und üben mit dir. Und dadurch scheint es mir viel weniger Probleme zu geben.

    _()_
    Giri

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    1. Hallo Giri, den Geshe Kelsang hat Tenzin Peljor auf seinem Sektenblog gewürdigt, und der kennt sich im tibetischen Buddhismus besser aus als ich - auch wenn er natürlich nicht als unbefangen gelten kann: http://info-buddhismus.de/Interviews-Ex-NKT.html

      Was Ikeda angeht, da bin ich zwiegespalten. Ich habe mich mal etwas in eine Japanerin verguckt, die bei den Soka Gakkai aktiv war. Ab und an wurde ich zu öffentlichen Veranstaltungen eingeladen, war ganz nett da. Irgendwann sagte ich ihr, dass ich aber nur wegen ihr käme, und dann hatte das ein Ende (sie war verheiratet, weshalb ich die Sache nicht weiter forcierte). Beim Chanten blieb ich stumm, dieses Rituelle kam mir ja eh nie anders als gekünstelt vor. Andererseits war diese Schlichtheit kein schlechter Ansatz, wenn man von dieser Schrein- bzw. Gohonzon-Verehrung absieht - und davon, dass die Frau mir mal sagte, man könne bei ihnen tatsächlich auch zur Bereinigung von Geldsorgen beten.

      Jedenfalls las ich damals eine Biografie und anderes zu Ikeda, und so zwiespältig seine Person auch ist (Vorwurf von sex. Missbrauch, antidemokratische Züge), so hat er doch im Bereich der Erziehung einige interessante Ansätze entwickelt und umgesetzt. Vielleicht komme ich nochmal dazu, die Bücher der Soka Gakkai, besonders natürlich zum Lotussutra, genauer anzusehen, die man mir damals schenkte, und zu ihm was zu schreiben.

      Meine schönste Erinnerung an die Soka Gakkai ist zweifacher Art: Einmal war ich mit dieser Japanerin in einem Stummfilm, und sie trug einen Rock und schwarze Nylonstrümpfe. Während des Filmes schlug sie ein paar Mal die Beine übereinander, und dabei machten die Strümpfe ihr typisches Geräusch.

      Ein anderes Mal fuhr sie mich freundlicherweise nach Hause. Ich saß auf dem Beifahrersitz. Ihr Rock war nach oben verschoben und ich sah auf ihre schönen nackten Knie.

      Hätte es Ikeda nicht gegeben ...

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  2. Nach den Argumenten hätte man auch keinen Unterricht bei dem historischen Buddha nehmen sollen, denn dieser hatte seine Dharma-Übertragung ja auch von niemandem. :-)

    Die Urkunde ist gerade im Zen soviel wert wie das Papier auf dem sie steht. Lehrer und Schüler müssen menschlich zusammenpassen, nicht urkundlich. :-)

    Einfach ausprobieren. Auch ein Lehrer kann einem nur den Weg weisen, gehen muss ihn jeder selber.

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    1. Wenn die Urkunde nix wert ist, warum wird dann mit den Titeln geworben? Das fällt ja gerade bei der "Rei-Bande" unangenehm auf.

      Natürlich hätte man keinen Unterricht beim historischen Buddha nehmen müssen. Das ist ja der Witz an der Sache.

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  3. Habe nach dem Lesen deines Blogs mir die Mühe gemacht auf Buddhaland-Forum deinen Original-Wortwechsel mit Hatlapa zu lesen. Danach muss ich sagen, dass du ja ein echt unfairer Mensch zu sein scheinst. Jener bietet dir doch ganz klar die Gelegenheit, das von dir verlangte Dokument persönlich in Augenschein zu nehmen und erklärt auch, warum er es nicht veröffentlicht haben will.

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    1. Und ich habe geantwortet, dass ich nicht in Deutschland bin und mir der Weg zu weit ist. Tatsache ist, dass bisher nicht ein einziger behauptet hat, dieses Dokument gesehen zu haben, und keiner es beschrieben hat. Geh doch selbst hin und mach ein Foto davon. Hatlapas Ausreden können mich nicht täuschen. Das Dokument zu veröffentlichen ist nun mal die einfachste Lösung.

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    2. Dann mach doch selbst mal den Anfang und veröffentliche ein Dokument über den Abschluss eines Studiums der Religionswissenschaft, TFF/Germanistik, Amerikanistik und was sonst du laut deiner Webseite alles studiert haben willst. Tust du das nicht, so muss ich dich in die Liste der nicht empfehlenswerten Verleger aufnehmen.

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    3. Von einem "Abschluss eines Studiums" ist bei mir nicht die Rede, dann würde ja da der Titel stehen, ein B.A., M.A., ein Doktortitel etc. Bei mir steht kein Titel, sondern lediglich, womit ich mir die Zeit vertrieben habe. Ein Studium ist auch keine Voraussetzung für eine Verlegertätigkeit.

      Vielleicht wird deine Abwehrhaltung durch den neuen Beitrag in diesem Blog etwas erschüttert.

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    4. Ein abgeschlossenes Studium ist sicher keine Voraussetzung für eine verlegerische Tätigkeit. Aber für eine Tätigkeit als Übersetzer doch schon, oder? Mit Bestürzung habe in deinem Blog kürzlich gelesen, dass du gar das Rinzai Roku selbst übersetzt und verlegt hast. Bitte gestatte mir folgende Fragen: Hast du es aus dem klassischen Chinesischen, dem Japanischen, oder aus dem Englischen übersetzt? Neben der rein sprachlichen Qualifikation müsste hier doch auch eine tiefe Kenntnis des Zen, insbesondere der Rinzai-Linie unbedingt vorausgesetzt werden, zumindest wenn es sich um eine ehrliche Arbeit handeln soll. Bei wem hast du denn Zen studiert? Und hast du denn dein Zen-Studium abgeschlossen oder abgebrochen ... ehem... du siehst, wir kommen hier auf ein gewisses Papierchen zu sprechen, dessen Veröffentlichung dir nach dem bisher gesagten ja wohl nichts ausmachen dürfte.

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  4. "Aber für eine Tätigkeit als Übersetzer doch schon, oder?"

    Nein. Dafür muss man die Ausgangs- und die Zielsprache hinreichend beherrschen. Ein Übersetzerstudium (das es gibt) ist bei Übersetzern noch immer eher die Ausnahme als die Regel. Über meine "Abschlüsse" steht hier wie gesagt nichts. Das ist unbedeutend für diesen Blog, und du bekommst darauf auch keine Antwort.

    Wir übersetzen hier ggf. im Team, das heißt es sind Muttersprachler dabei, wenn es vonnöten ist. Meine Kenntnis des Zen ist tiefer als die der von mir hier ausgiebig kritisierten Lehrer.

    "Bei wem hast du denn Zen studiert?"

    Beim Fischhändler, in der Schenke und im Freudenhaus ...

    "Und hast du denn dein Zen-Studium abgeschlossen oder abgebrochen "

    Diese Frage zeigt mir, dass du nicht weißt, wovon du sprichst.

    "du siehst, wir kommen hier auf ein gewisses Papierchen zu sprechen,"

    Das hättest du wohl gern. Du fällst auf deine eigenen Vorurteile und das Gehabe deiner Lehrer rein. Papiere verlangt man von denen, die sich damit schmücken und brüsten. Von den Posern. Da du Poser nicht erkennen kannst, lass das mal meine Aufgabe sein.

    Versuch's das nächste Mal mit bürgerlichem Namen. Ich will auch in den Kommentaren ein gewisses Niveau nicht unterschreiten.

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