Samstag, 24. Januar 2015

Im Angesicht des Teufels ...

Ich dachte mir, ich kann den Blog ja auch weiter für kurze Zwischenmeldungen nutzen, so im Sinne von "What's up?". Oder: "X-Files". Für mehr ist keine Zeit. Es erscheint gerade ein Buch nach dem anderen, wie Ihr auf meiner Verlagswebsite sehen könnt, in diesen Wochen die Klassiker Ryôkan, Huangpo und Linji, und dann ein paar Überraschungen. Ein Hinweis in einem buddhistischen Forum, ich solle doch endlich mal für meine Bücher in diesem Blog werben, sei damit gern aufgenommen ;-) 

Der folgende Nachschlag muss einfach sein, wo ich doch gerade noch über das "Karma" schrieb, und wie man dafür offen bleiben sollte. Dieser Tage lief ich einem der Lehrer, von denen der Asso-Blog abrät, Arm in Arm mit einem anderen Mann in Pattaya (Thailand) über den Weg. Als er mich ansah, wirkte das, als würde er dem leibhaftigen Teufel ins Gesicht schauen, und er drückte sich erschrocken an seinen Begleiter ran. 

Im Nachhinein fragte ich mich, ob ich vielleicht in das ausgemergelte Gesicht eines HIV-Infizierten gesehen hatte. 

Ein kurzer Anruf in einem französischen Hospital und ein bisschen Charme machte auch die dortige Lage klar, die Updates dieser Pflaumengemeinschaft waren mir einfach zu spärlich. Und ein weiterer der genannten Lehrer erfährt nun intern Widerstand von einer kleinen Gruppe, die mal genauer wissen will, ob er sie nicht zeitlebens ausnutzte und sich oder seinen "Verein" dadurch bereicherte. Revolution! Der Lehrer bat offenbar zwei seiner beschränkteren Anhängerinnen, eine "Schmutzkampagne" gegen diesen Blog(ger) hier loszutreten, die mich momentan amüsiert. Ich weiß, im Unterbewusstsein gefällt denen nicht, dass der Blog eigentlich pausiert. Es klingt wie ein Hilfeschrei: "Schreib doch bitte weiter! Von selbst kommen wir nicht drauf!"

Tja.

Macht damit, was Ihr wollt. Viele der im Lauf der letzten Jahre hier besonders Kritisierten sind inzwischen mehr oder weniger "erledigt". Irgendwann bin ich's auch. Und das Karma sollte man schon deshalb nicht wegreden, weil es einen verdammt schwarzen Humor hat ...

Der einzige auf meiner Liste, der sich als wahrer Freund erwies, ist  der Dalai Lama ;-) Deshalb gibt's auch ein Buch zu seinem Besuch in Basel und Kopenhagen.

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