Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

Best of 2025

Filme: Prayers for the Stolen (Huezo 2021/MUBI) Oslo-Trilogie (Haugerud 2024/MUBI) Parthenope + La Grazia (Sorrentino 2024 + 2025/MUBI) The Chronology of Water (Poots 2025/Bangkok FF) Black Ox (Tsuta 2025/Bangkok Film Festival) (und von den üblichen Verdächtigen: Train Dreams und One Battle After Another) Serien: Lazarus (Anime/Netflix) Alien: Earth (Disney) Andor (Disney) Moving (Disney) The Pitt (HBO Max) Musik: Fyfe: Control (2015) + Interiority (2022) Wednesday Campanella: Kawaii Girl (2025) Aesop Rock: Black Hole Superette (2025) Wretch32: Home? (2025) Bon Iver: SABLE, fABLE (2025) Literatur: Iwan Schmeljow: Der Toten Sonne (2023) Sigrid Nunez: Die Verletzlichen (2024) Teju Cole: Tremor (2024) David Szalay: Was nicht gesagt werden kann (2025) Thomas Melle: Haus zur Sonne (2025)

Verse vom Zen-Mönch Taneda Santôka

  Kindle E-Book Tage, die mir missfallen: Tage ohne Wandern Tage ohne Reiswein Tage ohne neue Verse     „Ob klar oder umwölkt, ich schreibe jeden Vers in einem Zustand von abgeworfenem Körper-und-Geist (shinjindatsuraku) .”   Santôka – eigentlich Shôichi – Taneda (1882–1940) war ein Zen-Mönch auf Wanderschaft. Er galt als ähnlich exzentrisch wie die bekannteren Ikkyû und Ryôkan, und er sprach wie diese gern dem Alkohol zu. Seine ungekünstelten Verse tragen Merkmale wie Einfachheit (wabi), Einsamkeit (sabi) und Unbeständigkeit (mujô). Sie gehören in Japan zu den am häufigsten publizierten und werden der „Neuen Haiku-Bewegung”zugerechnet.   „Meine drei Gebote: Verschwende nichts, werde nicht wütend, beschwere dich nicht. Meine drei Gelübde: Versuche nicht Unmögliches, bedaure nicht die Vergangenheit, mach dich nicht selbst klein. Meine drei Freuden: Lernen, Sichversenken, Dichten.”   Shôichis Vater war ein Geschäftsmann und...