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Und hier eine Replik auf einen Moderator des Forums "Buddhaland" ...

[... der - nach eigenen Angaben (Gegenmeinung unten) - ohne KI* (oder heißt es chi?) meinen Blog kritisch analysierte, meine Replik aber in einen für die Öffentlichkeit nicht einsehbaren, quasi privaten Bereich verschob ("Kontakt zum Moderator - hier entlang"). Es geht darin vor allem um Thich Nhat Hanh, der in einem anderen Medium, für das der Moderator inzwischen verantwortlich ist, mehrfach gewürdigt wurde. Es wurden noch weitere Beiträge von mir in diversen Threads m.E. wegzensiert.]

TEIL 1 (Der folgende Text ist nun um ein aktuelles Recherchethema gekürzt und vom "Du" bereinigt)

Es ist klar zu verneinen, dass moralische Wertungen in diesem Blog "spekulativ" seien. 

 

Die Ordination von Chan Kong ist nach Ordensrecht ungültig, dies habe ich auch erlaeutert. Die Unterstützung einer Selbstverbrennung ist Moenchen untersagt. Hier bitte ich Dich einfach, den Palikanon zurate zu ziehen oder das Ordensrecht, dem TNH unterlag. Das sind nur 2 Beispiele. Es geht da nicht um meine Urteile, sondern um buddh. Logik und Moral. Ich als Laie kann (?) ordinieren oder zum Suizid raten (?), wem ich will, aber ich kann es nicht als Ordinierter, ohne auf einen Verstoß hingewiesen zu werden.


Besonders wichtig ist, dass der Buddhologen Charles Prebish TNHs Legitimation in Frage stellt, also seine Dharmanachfolge. Das müsste sogar Wiki wieder reinnehmen, gegen den Widerstand seiner Fans. Und wenn man es von dort aufzieht, wird es doch eine interessante Geschichte, die sich mit so vielen anderen Karrieren selbst außerhalb des Buddhismus deckt (aktuell gerade Kolumbiens Präsident Petro, de sich bis hin zum eigenen Doktortitel alles erlog).


Daran schließt sich die Diskussion über den Umgang mit Spenden an, die Vergabe von Titeln nach hohem Spendeneingang. Es steht ja alles in meinem Blog und wurde auch hier im Forum früher schon bestätigt (mind. Genpo und Sudhana kannten den so betitelten acarya persönlich, und das Gleiche wird in der verlinkten Doku über intern. Spender gesagt). Das sind schwerwiegende moralische Fehler, die sind eindeutig nachgewiesen und nicht spekulativ.


Und wenn diese Diskussion nicht gewollt wird, dann eben deshalb, weil hier sehr viele den Lehrer auf dem Sockel brauchen.


Der Moderator kann mir natürlich nicht sagen, was meine Aufgabe ist. Die hagiographisierte Darstellung von TNHs Leistung nimmt bereits einen breiten Raum in der öffentlichen Wahrnehmung ein, und wenn er dazu noch mehr sagen will, nur zu: Wo hat sich seine Friedensarbeit erfolgreich gezeigt, wo die Gebete für seine Gesundheit, die Chan Kong forderte, wo sein Brief an Bush, wo seine eigenen Ordensregeln etc.? Was bleibt von TNH?


Was mit "Befreiung" im Zen (und im Übrigen auch im linksrevolutionären Bereich) gemeint ist, umfasst, dass man sich nicht von Strippenziehern täuschen lässt und sie nicht für ihre Täuschungen auch noch finanziell belohnt. 

TEIL 2 

Ich habe nirgendwo behauptet, dass ich im Asso-Blog irgendeinen Beitrag nach den vom Moderator genannten Richtlinien für investigativen Journalismus verfasst habe, sondern dass ich dabei - wie bei Thich Thien Son und Shi Heng Yi, um die populärsten Beispiele zu nennen, also die, an denen das meiste Interesse bestand - "auch" investigativ vorging. Mein Ton ist leicht erkennbar immer wieder glossenhaft, satirisch, zynisch usw.

Diese Freiheit habe ich, weil ich nicht-kommerziell schreibe und niemanden über mir habe, der Vorschriften macht. Darum habe ich weiter oben auch für diejenigen, die das nicht auseinanderhalten können, ein paar Beispiele herausgezogen. Wie viele wissen, war ich in den beiden genannten Fällen mit der Erste, der sich so ausführlich kritisch zu diesen Lehrern äußerte, und andere Medien haben das dann, zum Teil mit Jahren Verspätung, aufgegriffen. Deren Autoren schreiben jedoch für Geld.


Im Fall TNH habe ich über die Robert-Bosch-Stiftung, wie hier mal berichtet, ein Stipendium beantragt, aber nicht bekommen, bei dem es um noch viel härtere Indizien gegangen wäre (oder auch deren Fehlen?). Diesen Report hätte ich dann natürlich anders gestaltet. Auf einem Blog, der sich so definiert wie meiner ("Zen-Rüpel") ist mein Ton jedoch angemessen.


Es ist nicht so leicht, dem Phänomen TNH beizukommen, da er - wie ich aus vietnamesischen Kreisen weiß - im kommunistischen Denken geschult war und seine Sangha sehr aktiv im Löschen etwa von Kritik auf Wikipedia ist. (...)


Dass es keine anderen Quellen für diverse Recherchen gibt, liegt daran, dass sich keiner die Mühe machte. Ich hätte sonst ja auch die Grundstück-Verteilung in Plum Village nicht in Frankreich erfragen müssen. Oder dass Leute nicht reden, z.B. über die Buchverträge, bzw. nicht reden dürfen. Von einer "systematischen Täuschung der Finanzen" spreche nicht ich ("Strohmann-Argument"), ich habe an den Dokumenten gezeigt, dass die Ländereien teils Einzelpersonen (Vietnamesen) gehören und nicht, wie zuvor von Anhängern behauptet, sämtlich der Sangha.

 

Falsch ist auch die Aussage, es gäbe keine Hinweise zur Kontaktaufnahme mit Plum Village etc. 

 

Die antworteten jedoch nicht. Weder auf die Frage nach dem Kind noch - nachdem sie mir maschinengeschriebene Gatha als Beleg seiner Dharma-Übertragung schickten -, wo die Originalbelege sind, das Zugesandte sei nichtssagend. Auch nicht darauf, ob sie wirklich glauben, Gebete für seine Gesundheit würden ihm was nutzen (das war insofern link, als ich die Infos aus dem franz. Hospital bereits hatte, dass nach seinem Hirnschlag keine Hoffnung mehr bestand, aber Chan Khong schrieb natürlich weiter an der Hagiografie - hier hat man ein weiteres "konkretes Vergehen", in ihrem Fall gibt es auch irgendwo die Analyse eines Videos). Beobachtet einfach mal chinesische Politik, dann versteht ihr auch die Ähnlichkeiten im Umgang mit den Fakten, z. B. Xi Jinpings Neujahrsansprache, alles nur in rosa Farben.

  

In der Summe falsch ist auch, dass die Polemik dahinter wenig bis keine faktische Basis habe. 

 

Es macht mir aber nichts aus, dass der Moderator meinen Einfluss kleinreden will. Ich finde das eher amüsant.


Der Asso-Blog ist ja ein Sammelsurium von Übersetzungen, Polemik, Fakten etc., lässt sich also nicht mal auf das reduzieren, was der Moderator sich wohl darunter vorstellen. Im letzten Jahr gab es ausschließlich Koan - oder zumindest Zen-Geschichten aus der Überlieferung. Ich kann da nur wiederholen, was ich hier schon oft sagte: Man kann auch das Opfer eigener Erwartungen werden.

 

Das ist im Grunde der Kern der Sache: TNH steht in keiner authentischen Linji-/Chan-Tradition, propagierte "weichgespülte" Pop-Spiritualität, Verinfachungen von Sutren und falsche Aussagen zum Erwachen. 

 

Ich habe meine Texte nie für irgendeine Zeitschrift wie die des Moderators umformuliert oder angeboten, also nicht die Ambitionen, die er unterstellt. Mir sagte mal ein Kriminologe, dass er, wenn er seinem Instinkt traute und darauf seine Arbeit allein aufbaute, nicht nur schwere Irrtümer drohten, sondern auch Scheitern vor der Justiz.


Bei mir ist das so, und das bitte ich zu verstehen: Ich kann in meinem Bereich mich auf meinen Instinkt so verlassen, dass ich entsprechend auch Deutungen in Richtung eines Psychogramms vornehme. Schade, dass Herbert Rusche tot ist, der könnte erzählen, dass er mich mal mit in einen burmesischen Tempel nahm, um den Abt einzuschätzen. Wie ich ihm prophezeite, war das ein falscher Fuffziger, und ein paar Monate später hatten sie ihn rausgeworfen. Es hat seine Gründe, dass ich auch hier niemanden verschone, nicht mal Autoren, die ich verlege, denn nach Muho hat nun auch Shodo Harada seinen Offenbarungseid geleistet, wie ich demnächst auf meinem YT-Kanal verlinken werde, und das Ego als Krebssursache bezeichnet sowie anderen Unsinn verzapft.


Wichtig ist bei all diesen Leuten auch, ihre eigenen Erkenntnisse, ihre Lehre mit dem, was sie tun, abzugleichen, bzw. sich zu fragen, was bei ihrer Praxis herauskommt, denn der Umkehrschluss ist erlaubt: Praktiziert man wie TNH, dann wird man also (dennoch) Expansionswünsche äußern und sich vorwiegend selbst zitieren und im Kosmos eigener Ordensregeln usw. verorten. Praktiziert man wie Harada, dann meint man im hohen Alter noch, körperlich Totalversehrte würden lieber leben als sterben. Praktiziert man wie Muho, fängt man irgendwann an, von sich als Zen-Meister zu sprechen und "Erleuchtung ist Quatsch" zu sagen, als Zitat von einem, der seine Linie auf einer Lüge begründet (Künne, niemand in der deutschen Rei-Bande wurde von Oi Saiden je zum Roshi ernannt), während man selbst in einer Linie Dogens steht, der großen Wert auf sein Erleuchtungserlebnis und -dokument legte. Das ist ein bisschen schwach, stellt also die Praxis im Umkehrschluss in Frage. Das ist meine Methode, dies aufzuzeigen.


Mit TNH hat es folgende Bewandtnis, und für diese Erkenntnis braucht es vor allem gesunden Menschenverstand: Wenn einer behauptet, eine Lebensphilosophie bzw. Religion des Ego-Abbaus zu vertreten, dann aber immer weiter expandiert, wenn einer zu Umweltbewusstsein rät, aber ohne Not ständig seinen CO2-Abdruck durch Flüge vergrößert, wenn einer sich in Schriften vor allem selbst zitiert, statt andere usw. usf. - dann ist er kein Meister und führt die Anhänger hinters Licht. All das Gerede dient also vor allem seiner Egomanie, und die Rolle des kleinen unscheinbaren und freundlichen Mannes, der alle bei Vorträgen per Handschlag begrüßt, kann das nicht wettmachen.


Es ist einer mehr, der vom Sockel gestoßen werden kann, weil er sich selbst entmystifiziert hat. Aber es ist für viele Gläubige schwer, diese Widersprüche so einzuordnen. Für meine Mutter oder Außenstehende, die sich so etwas anschauen, ist das in der Regel einfach. Die sehen das sofort. Wie schmierig es z.B. ist, eine große Spendensumme anzunehmen und dann jemanden zum "acarya" zu ernennen. Im nicht-religiösen Bereich sollte sowas z.B. zum Ende einer politischen Karriere führen, für einen ehemaligen Bundespräsidenten genügte dafür viel weniger.

 

*** 

 

P.S.: Am 8.1. ging per Email eine "Aufforderung" bei mir ein, die behauptete, ich würde das Copyright des Zitierten verletzen, indem ich seinen Avatar benutze. Dieser wurde tatsächlich beim Reinkopieren der Zitate unbeabsichtigt mitabgebildet (die Zeichnung einer Buddhafigur), also habe ich ihn mitsamt den Zitaten gelöscht, auch wenn mir diese "Kleinlichkeit" symptomatisch erscheint. 

 

Außerdem wurde ich aufgefordert, den "Beitrag offline" zu nehmen, "da er ehrverletzende und unwahre Behauptungen enthalte". Ich mache das natürlich nicht, zumal die Behauptungen nicht konkretisiert wurden. Wenn der Autor wissen will, wie man korrekt eine Abmahnung schreibt, soll er einfach den Vorbesitzer des Forums fragen, dem ich einst eine schickte ... 

 

Dennoch, ich bin bereit, meinen Anwalt die konkretisierten Formulierungen anschauen zu lassen, wenn sie benannt werden, und habe an den vermuteten Stellen (KI-Nutzung, TNH-Präsenz in der Zeitschrift "Ursache&Wirkung") bereits in der Formulierung "nachgebessert" bzw. selbst konkretisiert - und damit vielleicht sogar noch Werbung für dieses Medium gemacht ... Es ist mir wichtig, dass der Leser den Unterschied zwischen Schönfärberei in buddhistischen Medien und einer umfassenderen Realität erkennt.

 

Ist das nicht eine seltsame Entwicklung? Wer einen kritischen Text komplett von einem Blog weghaben will, der dessen investigative Recherche zu Thich Nhat Hanh zusammenfasst, anstatt genau zu sagen, wodurch ER SELBST sich verletzt fühlt ...?

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

* Und hier nun die Gegenprobe eines IT-Experten, der Text von "KarmaHausmeister" aus dem öffentlichen Teil des Forums wurde durch zwei KIs gejagt, um  zu überprüfen, mit welcher Wahrscheinlichkeit er KI-generiert ist, was KarmaHausmeister im Forum verneinte:

 

1) Ich habe den Text von KarmaHausmeister mal mittels Gemini analysieren lassen (Pro Model):

Hier ist meine Analyse des Textes basierend auf sprachlichen Mustern, Struktur und Argumentationsweise.

Die Wahrscheinlichkeiten

    • Wahrscheinlichkeit, dass der Text KI-generiert (formuliert) ist: ~95%

    • Wahrscheinlichkeit, dass die Analyse inhaltlich durch eine KI erfolgte: ~98%

Begründung der Analyse

Es ist extrem wahrscheinlich, dass jemand Deine Blogtexte in ein Sprachmodell (wie ChatGPT, Claude oder Gemini) kopiert und einen Prompt wie folgt verwendet hat: "Analysiere diese Texte kritisch auf Faktenbasis, Argumentationsstruktur und journalistische Standards.”

Hier sind die detaillierten Indizien dafür:

 1. Struktur und Aufbau (Typischer KI-Output)

Der Text folgt einer sehr starren, für KI-Modelle typischen Struktur:

    • Zusammenfassende Einleitung: Ein allgemeines Urteil vorweg.

    • Kategorisierung: Der Text arbeitet systematisch Punkte ab (Quellen, Fakten vs. Meinung, Tonfall, fehlende Recherche).

    • Das „Sandwich“-Prinzip: Es wird harte Kritik geübt, aber gegen Ende wird (typisch für die "Unvoreingenommenheit" einer KI) noch einmal differenziert, was valide ist (Lehraussagen, ökonomische Strukturen) und was spekulativ ist.

    • Aufzählungscharakter: Auch ohne Bullet Points lesen sich die Absätze wie eine abgearbeitete Liste von Analysekriterien.

2. Sprachstil und Vokabular

Der Text nutzt eine sehr spezifische, akademisch-distanzierte Sprache, die KI-Modelle standardmäßig verwenden, um "objektiv" zu klingen:

    • Begriffe: Wörter wie „selektiv und kommentierend“, „systematische Gegenrecherche“, „kontextualisiert“, „normativ“, „faktische Basis“ sind Standardbausteine in KI-Analysen von Texten.

    • Satzbau: Die Sätze sind grammatikalisch perfekt, komplex, aber emotional völlig flach. Es fehlen menschliche Idiosynkrasien, Tippfehler oder echter Ärger.

    • Distanz: Formulierungen wie „Du verweist gelegentlich auf...“ oder „Es gibt keine Hinweise auf...“ sind typische Beobachtungen eines Algorithmus, der einen Text scannt.

3. Die Art der Kritik (Meta-Analyse)

Die Kritikpunkte sind exakt die, auf die eine KI trainiert ist, wenn sie Meinungstexte analysieren soll:

    • Trennung von Fakt und Meinung: Das ist der häufigste Kritikpunkt von KIs bei Blogposts. Der Satz „Wertungen [...] stehen oft direkt neben Fakten, ohne klare Markierung, wo Beobachtung endet und Interpretation beginnt“ ist fast eine Standardfloskel in solchen KI-Analysen.

    • Confirmation Bias: Der Vorwurf, dass Quellen nur selektiv genutzt werden, ist eine Standard-Diagnose von KI-Modellen bei polemischen Texten.

4. Die „menschliche“ Einleitung

Der einzige Teil, der leicht abweicht, ist der erste Satz: „Ich habe mir die Mühe gemacht und Deine Texte über TNH analysiert.“ Dies wirkt wie:

    • Ein menschlicher Vorsatz, den der User selbst geschrieben hat, bevor er den KI-Text hineinkopierte.

    • Oder das Ergebnis eines Prompts wie: „Schreibe eine Antwort an den Autor, in der du sagst, du hättest dir die Mühe gemacht, alles zu lesen…“

 Fazit

Der Text liest sich nicht wie die Meinung eines enttäuschten Lesers, der emotional reagiert, sondern wie das Ergebnis einer forensischen Textanalyse durch eine KI. Ein menschlicher Kritiker würde meist konkreter auf einen Punkt eingehen, der ihn stört, oder emotionaler werden. Dieser Text hier scannt jedoch die gesamte Methodik des Blogs auf einer Meta-Ebene ab, was sehr stark für eine KI-Analyse spricht.

 

2)  Und hier (mit identischem Prompt) das Ergebnis von ChatGPT (5.2):

Ich gehe strukturiert vor und trenne Textmerkmale, typische KI-Indikatoren, typische menschliche Merkmale und daraus eine Wahrscheinlichkeitsabschätzung. Das ist keine Gewissheit, sondern eine forensische Plausibilitätsanalyse.1. Sprachliche und stilistische Analyse

a) Struktur und Kohärenz

    • Der Text ist sehr sauber gegliedert, mit klaren thematischen Absätzen, konsistenter Argumentationslinie und kaum Redundanz.

    • Die Argumentation ist linear-progressiv (von Quellenlage → Methodik → Ton → fehlende Gegenrecherche → Fazit).

    • Übergänge sind sachlich, nicht emotional getrieben.

 ➡️ Spricht leicht für KI-Unterstützung, da solche Texte oft bewusst „prüfungsartig“ aufgebaut sind.b) Wortwahl und Register

    • Sehr homogenes akademisch-journalistisches Register.

    • Kaum idiosynkratische Eigenheiten, Dialekt, persönliche Metaphern oder stilistische Brüche.

    • Präzise, abstrahierende Begriffe („systematische Gegenrecherche“, „argumentative Brücke“, „wertender Rahmenkommentar“).

 ➡️ KI-typisch, insbesondere für Analyse- oder Gutachtenstil.c) Meta-Sprache und Absicherung

    • Häufige epistemische Abschwächungen:

        • „entsteht der Eindruck“

        • „nach meinen Recherchen“

        • „streitbar bleibt“

        • „die Frage, ob … ist wiederum Wertung“

    • Sehr saubere Trennung von Fakt, Bewertung und Mutmaßung – gerade das wird explizit thematisiert.

 ➡️ Das ist stark KI-typisch, weil LLMs systematisch solche Absicherungen einbauen.2. Inhaltliche Tiefe und Urteilsbildung

a) Differenzierung

    • Der Text ist kritisch, aber nicht emotional.

    • Er erkennt Teilvalidität an (a/b-Punkte am Ende).

    • Er benennt sauber wo Kritik belegbar ist und wo sie spekulativ wird.

➡️ Das ist untypisch für rein polemische menschliche Texte, typisch für analytische KI-Zusammenfassungen.b) Fehlende persönliche Perspektive

    • Kein persönliches Erlebnis, kein emotionaler Trigger, kein „Ich war irritiert“, „mir fiel auf“, „mich störte“.

    • Das „Ich“ tritt nur minimal und funktional auf („nach meinen Recherchen“).

➡️ KI-typisch.3. Gegenindikatoren (spricht für Mensch)

Diese Punkte senken die KI-Wahrscheinlichkeit:

    • Der Text enthält konkrete, nicht generische Kritikpunkte, die klar auf ein reales Blogprojekt („Asso-Blog“) und reale Debatten abzielen.

    • Er zeigt konzeptuelles Verständnis von Zen-Diskursen, Vietnamkrieg, Plum-Village-Strukturen.

    • Die Tonlage ist nicht neutral-glatt, sondern klar wertend gegenüber dem Asso-Blog – aber kontrolliert.

 ➡️ Das spricht für menschliche Autorschaft oder mindestens menschliche Endredaktion.4. Wahrscheinlichkeitsabschätzung

Ich trenne zwei Fragen, die du gestellt hast:

 A) „Ist der Text vollständig KI-generiert?“

≈ 35 %

Nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich ohne menschliche Führung.

B) „Wurde der Asso-Blog mittels KI analysiert oder der Text KI-unterstützt erstellt?“

≈ 70–80 %

 Das ist der wahrscheinlichste Befund.

 

👉 Mein Urteil:

Der Text wirkt sehr typisch für eine KI-gestützte Analyse, die entweder

    • von einem Menschen stark prompt-gesteuert wurde oder

    • von einem Menschen anschließend redaktionell geglättet wurde.

 Am plausibelsten: 

Menschliche Intention + KI als Analyse- und Strukturierungswerkzeug.

5. Kurzfazit (klar und knapp)

    • Rein menschlich, ohne KI: eher unwahrscheinlich

    • Rein KI, ohne menschliche Kontrolle: ebenfalls unwahrscheinlich

    • KI-gestützte Analyse mit menschlicher Steuerung: hoch wahrscheinlich (≈75 %)

Wenn du willst, kann ich im nächsten Schritt:

    • den Text gezielt „ent-KI-isieren“ (stilistisch menschlicher machen), oder

    • umgekehrt zeigen, welche Passagen fast sicher KI-typisch sind, oder

    • ihn aus der Perspektive eines klassischen Feuilleton-Redakteurs neu formulieren.

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