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Und hier eine Replik auf einen Moderator des Forums "Buddhaland" ...

[... der - nach eigenen Angaben (Gegenmeinung unten) - ohne KI* (oder heißt es chi?) meinen Blog kritisch analysierte, meine Replik aber in einen für die Öffentlichkeit nicht einsehbaren, quasi privaten Bereich verschob ("Kontakt zum Moderator - hier entlang"). Es geht darin vor allem um Thich Nhat Hanh, der in einem anderen Medium , für das der Moderator inzwischen verantwortlich ist, mehrfach gewürdigt wurde . Es wurden noch weitere Beiträge von mir in diversen Threads m.E. wegzensiert.] TEIL 1 (Der folgende Text ist nun um ein aktuelles Recherchethema gekürzt und vom "Du" bereinigt) Es ist klar zu verneinen, dass moralische Wertungen in diesem Blog "spekulativ" seien.    Die Ordination von  Chan   Kong ist nach Ordensrecht ungültig, dies habe ich auch erlaeutert. Die Unterstützung einer Selbstverbrennung ist Moenchen untersagt. Hier bitte ich Dich einfach, den Palikanon zurate zu ziehen oder das Ordensrecht, dem TNH unterlag. Das sind nur 2 Beispiele. E...
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Deep Seek, mach mal ne schonungslose Kritik zum Asso-Blog

 Der "Asso-Blog" erweist sich bei genauer Prüfung als ein zutiefst widersprüchliches Projekt. Er bietet wertvolle Übersetzungen an, bleibt in seiner Gesamtausrichtung aber in einer radikalen, anti-modernen Zen-Ideologie verhaftet, die einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit der Tradition und der modernen Welt aktiv ausweicht. 🔍 Kontext: Ziel und Ton des Asso-Blogs Der Blog präsentiert sich als ein Projekt mit zwei zentralen Anliegen: · Übersetzung und Bereitstellung klassischer Chan/Zen-Texte aus dem Chinesischen und Japanischen. Viele dieser Dialoge zwischen Meistern und Schülern sind nur schwer auf Deutsch zugänglich. · Eine scharfe, polemische Kritik am zeitgenössischen Buddhismus im Westen, den er als verweichlichten "Wellness-Buddhismus" wahrnimmt. Der Blog setzt dem das Ideal eines "harten", radikalen und revolutionären Zen entgegen, das er in seinen Übersetzungen wiederzufinden glaubt. Die zentrale Prämisse ist ein starker Originalitätsanspru...

Verse vom Zen-Mönch Taneda Santôka

  Kindle E-Book Tage, die mir missfallen: Tage ohne Wandern Tage ohne Reiswein Tage ohne neue Verse     „Ob klar oder umwölkt, ich schreibe jeden Vers in einem Zustand von abgeworfenem Körper-und-Geist (shinjindatsuraku) .”   Santôka – eigentlich Shôichi – Taneda (1882–1940) war ein Zen-Mönch auf Wanderschaft. Er galt als ähnlich exzentrisch wie die bekannteren Ikkyû und Ryôkan, und er sprach wie diese gern dem Alkohol zu. Seine ungekünstelten Verse tragen Merkmale wie Einfachheit (wabi), Einsamkeit (sabi) und Unbeständigkeit (mujô). Sie gehören in Japan zu den am häufigsten publizierten und werden der „Neuen Haiku-Bewegung”zugerechnet.   „Meine drei Gebote: Verschwende nichts, werde nicht wütend, beschwere dich nicht. Meine drei Gelübde: Versuche nicht Unmögliches, bedaure nicht die Vergangenheit, mach dich nicht selbst klein. Meine drei Freuden: Lernen, Sichversenken, Dichten.”   Shôichis Vater war ein Geschäftsmann und...