Mittwoch, 29. Juni 2011


Kommentare:

  1. Hey Gui Do, wer kauft sich *heutzutage* einen e-book Reader? das ist Steinzeit ... such Dir doch mal jemanden, der Dir Deine Bücher in iBooks veröffentlicht, da gibt es Geld zu verdienen :)
    Schade, für alle Mac'inaner ist die kindle app nun nicht im entferntesten eine Alternative zu iBook!!

    Aber wahrscheinlich sitzt Du auch an einem WinDoof Rechner :)))

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  2. Es kaufen sich immer mehr Menschen einen ebook-Reader (selbst solche, die iPhone und Konsorten schon haben). Wohl vor allem wegen des angenehmen Displays, das zum Lesen besser geeignet ist - führend ist hier der Kindle. Dazu gibt es Userbefragungen: Wer Bücher lesen will und beides kennt, tut das nun mal tendentiell lieber am Kindle als an Apple-Geräten oder am PC. Im Übrigen bringt Amazon bald auch ein Tablet raus, mal schauen, wie sich dann der Markt entwickelt ...

    Wichtig: Das Kindle-app funktioniert auf den i-Geräten, man kann meine Bücher also auch da lesen (also: bei Kindle veröffentlicht, aber am Mac oder iPad gelesen, das ist kein Problem).

    Und dann ist ganz entscheidend, wie Amazon sowohl mir als Verleger (unter 9,99 Euro Verkaufspreis) mit der Marge entgegenkommt als auch auf diese Weise die Bücher billiger werden FÜR DEN KUNDEN. Das kannst Du leicht überprüfen, wenn Du mal schaust, was die Verlage, die das Format ePub bevorzugen, über die entsprechenden Plattformen so an Preisen veranschlagen. Für manche ist das wohl ein Glaubenskrieg. Ich gebe jedenfalls als Autor z.B. Ciando nicht 50 % meiner Einnahmen und noch 250,- Euro für die Umformatierung, wenn ich auch 70 % haben und das Ganze selbst in ein paar Stunden erledigen kann.

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  3. Wer auch immer diese Userbefragungen in Auftrag gegeben hat ... Tatsache ist, dass 90% des Tabletmarktes ein iPad ist & kein Mensch sein iPad gegen einen eReader tauschen würde! Von wegen Display oder Bedienbarkeit - Junge, Du hast echt kein Plan :)

    Du hast natürlich zurecht darauf hingewiesen, die Kindle app gibt es auch für den Apple Kunden ABER würde ich Dein Buch im iBook Store kaufen, habe ich es nicht nur - automatisch - auf jedem meiner Devices, sondern darüber hinaus noch weitere Features inclusive, die mir Kindle nicht bietet und auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

    Ich für meinen Teil habe es ausprobiert und werde Kindle nicht weiterverwenden, zumal außerdem auch das Layout von Denkoroku echt grotten schlecht ist und das Auge isst bekanntermaßen ja mit.

    Nix für ungut GuiDo! Wir werden inhaltlich nicht weiter kommen, aber ich sage Dir, würdest Du nur eine Woche mit einem iPad *arbeiten* und es wirklich selbst ausprobieren, nimmst Du 100% einen eReader nicht mehr in die Hand! :)

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  4. Deine Zahlen sind falsch und reine Propaganda. Zur Verteilung siehe: http://news.preisgenau.de/studie-40-aller-ipad-besitzer-haben-auch-ein-amazon-kindle-16237.html

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Ein Kindle ist fürs Bücherlesen gedacht, von Büchern, die ansonsten schwarz auf weiß gedruckt werden. Da schlägt er iPad und Konsorten, die für was anderes gedacht sind (Spiele, Surfen etc., eher für schnelllebige, bunte und zuweilen auch oberflächliche Interessen). Der echte Leser wird sich zunehmend von dem Hype (den wir ja von der Apple-Fraktion kennen, siehe Mac ...) abgrenzen wollen. Vor allem werden auch die Autoren sich zunehmend an Amazon binden, und wenn man sie lesen will, muss man sich darauf einstellen.

    Du hast das Denkoroku? Aber woher denn, es wurde doch nach meinem "Report" bei Kindle noch gar nicht verkauft? Für konstruktive Kritik am Layout habe ich natürlich ein offenes Ohr, aber die muss ins Detail gehen - und eben berücksichtigen, dass ich meine Bücher für den Kindle mache. Das Layout lässt sich ggf. ändern, wenn ich Feedback bekomme. Ich habe es allerdings mit dem Previewer für diverse Endgeräte überprüft, bei mir war's okay, würde mich sehr wundern, wenn es auf dem iPad so viel anders aussieht als im Previewer.

    Was die Features sind, die Dir der ibookstore bietet, kannst Du ja mal sagen.


    Ich will noch etwas ergänzen. Warum um alles in der Welt sollte ich mit einem iPad "arbeiten"? Ich habe doch hier einen größeren Bildschirm und eine große Tastatur, und davor sitze ich schon lange genug. Es gibt in meinem Beruf keine Notwendigkeit, das Ganze auch noch auf alles Unterwegssein auszudehnen. Wenn ich einen Kindle statt einem oder zwei Büchern mit mir rumtrage, ist das effizient. Wenn ich einen iPad mit rumtrüge, wäre das für mich im Augenblick Balast.

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  5. Auch das ist interessant - sehr viele iPad-Nutzer lesen ihre Bücher auf dem iPad mit dem Kindle-App!

    "Nearly 60% of digital book readers on iPad report using iBooks most, but Kindle follows closely with 31% who say they use it most often, according to the Cowan survey. Among hard-core readers who go through 25 books or more a year, 44% prefer using Kindle on the iPad, compared with 47% for iBooks — virtually a dead heat."

    (Quelle: http://latimesblogs.latimes.com/entertainmentnewsbuzz/2010/10/cowen-and-company-ebook-kindle-ibooks-market-survey.html)

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  6. Sooo ... und schon sitze ich am Layout des Denkoroku. Die Kritik ist berechtigt, wenn man für ein Viertel des Buchpreises ein weitgehend mit der Printausgabe identisches Layout erwartet.

    Mit der Anzeige der "Absatzmarkierungen" in der Word-Datei habe ich wohl das Hauptproblem erkannt - da, wo bei mir Leerzeilen angezeigt wurden, sind zu viele Formatierungen, die diese dann im Kindle aufheben und den Text an manchen Stellen unschön zusammenrücken, statt Luft zu lassen. Die "Kapitel" (1, 2 usf.) entferne ich auch, die Namen der Meister genügen als Überschrift. Außerdem mache ich vor den Abschnitten "Dharma-Diskurs" und "Vers" jeweils einen Seitenumbruch, so dass man also im Kindle etc. "blättern" muss (im gedruckten Buch wäre das wiederum unschön und verschwenderisch, finde ich).

    Den Menzan, den schon mal jemand runterlud, habe ich ebenfalls etwas geändert und wie beim Ikkyu nach jedem Gedicht einen Seitenumbruch (d.h. Blättern) eingefügt. Da der User eines Kindle aber die Schriftgröße selbst einstellen kann, sind möglicherweise sogar kurze Gedichte auf mehrere Seiten verteilt. Auch den Blocksatz bekommt man nicht immer hin, da es im Kindle keine Silbentrennung gibt. Künftig muss ich meine Trennungsstriche dann auch manuell in der Word-Datei machen, damit sie später leichter zu entfernen sind (sonst stehen sie womöglich innerhalb einer Zeile, was man ja auch in Büchern zuweilen sieht). Jede Schlamperei in Word, die beim Umformen in eine pdf für Druckdateien noch kaschiert werden kann, fällt nun in den ebooks auf. Doch genug der Insiderei, ich lerne dazu ...

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  7. Ja, dieser Text ist einst über mehrere Rechner zwecks Korrekturen gegangen, wirklich erstaunlich, was sich da nun an Formatierungen verbirgt. Die Änderungen werden in ein paar Tagen online sein.

    Fehlermeldungen sind stets willkommen, bei Häufung überarbeite ich die Manuskripte entsprechend. Hier betrafen sie das Layout.

    Kleinere Mängel, die ja nie willentlich entstehen und teils (wie beim Zeilenumbruch) produktbedingt sind, mag man in Kauf nehmen, es soll ja auch ein Anreiz bleiben, gedruckte Bücher zu kaufen.

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  8. Okay, wenn Du - Anonym - mir Deine Adresse schickst, bekommst Du ein gedrucktes Denkoroku von mir geschenkt (bitte an schnippschnupp (at) yahoo.de). So großzügig kann ich aber nur am Anfang sein ...

    Ich werde daraus demnächst einen Blogeintrag machen: Jeder, der mir mehr als zehn echte Fehler oder Schwächen in einem meiner ebooks zeigt (oder ca. fünf in der Kindle-Voransicht) bzw. konstruktive Verbesserungsvorschläge macht, bekommt ein gedrucktes "Catushataka" von Aryadeva von mir geschenkt. (Auslieferung erfolgt spätestens nach der Buchmesse).

    Den "Kindle für PC" für die Voransicht der ebooks gibt's hier: http://www.amazon.de/gp/kindle/pc/download/

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  9. Au weia - auf die Gefahr hin, zu langweilen: Die Suche-Ersetzenfunktion des "Bedingten Trennstriches" (am Ende von Zeilen, der nach verändertem Zeilenumbruch im Kindle dann mitten in der Zeile steht) hat nicht geholfen, alles musste von Hand gesucht werden, eine Stunde Aufwand nur dafür ...

    Eigentlich sollte man Zusammensetzungen mit Bindestrich ebenfalls meiden, so was wie Buddha-Natur oder Mahaprajnaparamita-Sutra kann leicht, weil es vom Kindle als ein Word gelesen wird, den Blocksatz zum Flattersatz machen, also mitten in der Zeile statt am Ende den Umbruch vollziehen. Das aus rein optischen Gründen zu ändern ist mir bei einem Nischenrprodukt wie dem Denkoroku aber zu aufwändig. Werde bei künftigen Übersetzungen dran denken ...

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  10. Wie ist das eigentlich, beinhaltet der Kauf eines eBooks bei Amazon/Kindle auch eine Updatefunktion? Wenn ich ein eBook von Dir hätte, könnte ich dann jetzt die Bücher mit dem aktualisierten Layout neu herunterladen?

    Lucius

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  11. Hallo Lucius, nicht, dass ich wüsste. Aber wenn Du ein besonders schlimmes Manuskript erwischt hast, dann weise mich bitte darauf hin und nenne den Titel und das Gerät, auf dem Du es runtergeladen hast. Ich kann Dir zum Ausgleich ein Catushataka in Printform schicken oder auch einen Roman.

    Im Moment überarbeite ich nochmal jedes Manuskript und werde den Stand der Dinge in ein paar Tagen auf meiner Verlagswebsite zusammenfassen. Es ist z.B. so, dass beim Yôjôkun das iPad und iPhone die Leerzeilen löschen. Bei der exakt gleichen Formatierung im Shôbôgenzô werden sie dagegen nur an manchen Stellen in der Inhaltsangabe ignoriert, ansonsten sieht das Buch tadellos auch auf dem iPhone aus.

    Es ist mir also, da für mich zuerst immer die Kindle-Anschauung entscheidend ist, nicht möglich, alle Probleme auf den i-Geräten zu lösen. Genauer müsste ich sagen: Auf dem Kindle-App für die i-Geräte. Das macht offenbar manchmal, was es will (Programmierer werden nun lachen). Auf dem Kindle sollte alles anständig aussehen. Die Unterschiede werde ich im Detail benennen, sie sind aber vor allem optischer Natur, betreffen also das Layout, nicht den Inhalt.

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  12. Danke, aber es ist nicht nötig, mir etwas zu schicken. Als Noch-nicht-Kindle-Benutzer hat sich die Frage für mich aus Deinen vorigen Beschreibungen ergeben.

    L.

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  13. Moin GuiDo, erfreut stelle ich fest, dass Du für Kritik offen bist :) ich hatte am Freitag den Eindruck, Deine Teetasse ist schon voll ...
    Danke auch für Dein Angebot mit der Printversion des Denkoroku, aber die habe ich schon ;) ich gehöre nun mal zu denen, die weitaus lieber digital lesen (schon allein deshalb weil ich sehr schlechte Augen habe) & das Bücherlesen für mich wegen der zumeist kleinen Schrift eher eine Quälerei ist und ich als leidenschaftlicher Jäger und Sammler von Zentexten immer gerne alles bei mir habe - wo auch immer ich bin - und ich bin viel unterwegs ..

    Letztlich will ich Dich natürlich nicht von einem Apple Device überzeugen, sondern wenn überhaupt, als optionaler Stammkunde für digitale Medien, dafür sensibiliseren, was selbiger dem wie Du es nennst Apple Hype erliegendem Kunden sich eventuell von einem Verlegern wünschen würde. Ich hatte Dich übrigens in dieser Angelegenheit vor knapp zwei Jahren schon einmal kontaktiert :)

    herzlichen Gruß
    HoKai

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  14. Ich erinnere mich - die Apps ... Damals schon hatte ich Bedenken wegen der Raubkopiererei, das gilt natürlich auch für die Kindle-Produkte. Die große Frage ist ja: Werden kleine Verlage besser oder schlechter dastehen, wenn sie in e-books einsteigen? Nun, ich fange jetzt mal mit dem Kindle (und dessen mobi-Format) an, und wenn es ein ähnlich praktisches und rentables Angebot für die ePub-Erstellung in die i-Geräte gibt, werde ich das wahrscheinlich hinkriegen.

    Auch Anfragen wegen Büchern in Großschrift hatte ich. Ist leider bei on demand schwer möglich, weil es die Seitenzahl erhöht und damit den Ladenpreis, der eh schon relativ hoch ist bei dieser Produktionsweise meiner Zen-Titel.

    Ich schlage also vor, noch eine Woche zu warten mit dem etwaigen Herunterladen bei Amazon/Kindle, bis ich alle Dateien nochmal überprüft habe. Übrigens schrieb mir Amazon, mein Problem mit den zusammenklebenden Zeilen (ohne Leerzeile) beim Yôjôkun und im iPhone/iPad sei ihnen neu. Ich solle doch lieber das Mobipocket als den Calibre zum Umwandeln der Dateien nehmen. Habe ich heute früh versucht, brachte nichts. Da kann ich dann nur über die Layout-Schwächen mit einem marktunüblichen Preisabschlag hinwegtäuschen. Ich kann hier auch niemanden auf eine Programmier-Schulung schicken ... Ansonsten bemühe ich mich natürlich, die Bücher so gut wie möglich aussehen zu lassen, und beim Shobogenzo hatte ich Glück, da machen die i-Geräte nur in der Inhaltsangabe teils dieses Zusammenkleben, und auch Bindestriche in den Zeilen wurden prinzipiell gut rausgelöscht. Wie gesagt, auf dem Kindle selbst ist es in der Regel sowieso okay.

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  15. diese woche bietet brainworks ein dies bezügliches training an:

    http://www.brainworks-training.de/index.php4?showid=3&semDo=detail&semId=S1949

    spiele selbst mit dem gedanken hinzugehen, bin aber noch unschlüssig ..

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  16. Ganz schön happig, 299 Euro für einen Tag. Schwerpunkt liegt auf ePub, ist ja auch von Apple authorisiert. Denke, so weit muss ich nicht gehen, zumal ich gar nicht mit InDesign, Xpress und Dreamweaver arbeite.

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